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Ehrenamtliche der fünf Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Gerolsteiner Land, Hillesheim, Niederehe und Obere Kyll treffen sich in Hillesheim.

Kirche : Aus fünf mach eins

Den weiten Raum der künftigen Großpfarrei schon mal entdecken: Ehrenamtliche der fünf Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Gerolsteiner Land, Hillesheim, Niederehe und Obere Kyll haben sich in Hillesheim getroffen.

(red) Unter dem Motto „Wir sind Eifel“ haben die Seelsorger und Seelsorgerinnen der fünf Pfarreiengemeinschaften Adenauer Land, Gerolsteiner Land, Hillesheim, Niederehe und Obere Kyll ihre Ehrenamtlichen aus den Räten zu einem Begegnungsnachmittag in die Hillesheimer Markthalle eingeladen.

Im Zug der Reform im Bistum Trier soll aus den fünf Pfarreiengemeinschaften die neue „Pfarrei der Zukunft Gerolstein-Adenau“ entstehen.
„Einen ersten Kontakt herstellen und den weiten Raum schon mal entdecken“, so beschrieb Pfarrer Andreas Paul bei der Begrüßung im Namen aller Hauptamtlichen die Zielsetzung der Zusammenkunft.
Ungefähr 180 Personen waren der Einladung gefolgt und erlebten die Vielfalt, aber auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten der 38 bisherigen Pfarreien, die die neue „Pfarrei der Zukunft“ bilden sollen.
Die Hauptberuflichen hatten ein buntes Programm zum Kennenlernen zusammengestellt. Und schon bei der ersten Aktion kamen sich die unterschiedlichen Gruppen und Personen näher. Eine Runde „Bingo“ lud ein, Menschen mit ihren Fähigkeiten und Talenten zu entdecken: „Wer kommt aus einem Ort mit einer Burg?“ oder „ Wer geht gerne wandern?“ und natürlich auch „Wer ist zum ersten Mal in einem Rat?“ lauteten zum Beispiel die Aufgaben. Begleitet wurde der Nachmittag von der Band „Spirit“, die ihre Wurzeln im Hillesheimer Land hat.
Eine musikalische Bilderreise, zu der jede Pfarrei drei Bilder und kurze Texte beigesteuert hat, öffnete dann den Blick auf die unterschiedlichen Orte zwischen Densborn und Hümmel, Schüller und Adenau.
„Ein wertvoller Nachmittag, an dem ich Verbindungen entdecken und einmal sehen konnte, wo die Leute herkommen“: So resümierte Klaus Beckermann aus der Pfarreiengemeinschaft Obere Kyll für sich die Veranstaltung. Herbert Bauer aus dem Gerolsteiner Land ergänzte: „Das weitet den Blick!“

Aber auch nachdenkliche Töne sind bei allem Lob zu hören. „Eine gute Veranstaltung mit ganz neuen Kontakten, aber eine gewisse Ambivalenz bleibt, denn die Wege in der neuen Pfarrei sind einfach weit, und es bleibt die Frage nach dem Verbindenden der neuen Pfarrei“: So beschrieben es Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft Hillesheim.
„Wir sind Eifel“ war nicht nur Motto des Treffens, sondern schon mal die erste Verbindung zwischen den Pfarreien, worauf sich aufbauen lässt: Mit diesem Fazit und mit vielen Eindrücken machten sich nach der abschließenden Segensfeier alle wieder auf den Weg nach Hause.