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Eifel Rallye Festival 2023 startet vom 27. bis 29 Juli rund um Daun

Motorsport : Was sich beim Rallye-Festival in der Vulkaneifel in diesem Jahr ändert

Vom 27. bis 29. Juli findet die elfte Ausgabe des Eifel Rallye Festivals in und um Daun statt. Was erwartet diesmal die Besucher?

Das erste gemeinsame Meeting aller Beteiligten im neuen Jahr war mehr als nur ein „Hallo 2023“ in gemütlicher Runde. Der Großteil der Aufgaben innerhalb des Organisationsteams für das Eifel Rallye Festival Ende Juli ist nämlich bereits vergeben.

Was kommt also nicht nur auf die vielen tausend Besucher, die auch bei der elften Auflage von Europas größtem Events dieser Art wieder erwartet werden, sondern vor allem auf die Beteiligten in der Vulkaneifel zu? Wir haben mit Otmar Anschütz, dem Vorsitzenden des veranstaltenden und ausrichtenden Motorsportclubs Daun und in Personalunion Chef des Orga-Teams, gesprochen.

„Wir bereiten die elfte Ausgabe des ERF vor und es war noch in jedem Jahr bei aller Zufriedenheit immer der Fall gewesen, dass wir Dinge im Detail optimieren können. Das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Das bedeutet, dass wir an der Ausrichtung mit Demonstrationsfahrten in der Vulkaneifel und dem großen Spektakel in der Kreisstadt nichts ändern werden. Dennoch werden wir auch wieder neue Strecken und damit auch interessante Perspektiven anbieten“, sagt Anschütz, der sich in der monatelangen Vorbereitung wieder auf ein bewährtes Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlassen kann.

Eifel Rallye Festival 2023: Das ist neu

Was bleibt, ist wieder der Auftakt am Donnerstag, 27. Juli, im Kelberger Land zwischen Bodenbach und Borler. Der Welcome-Abend mit Open-Air-Kino am gleichen Abend in der Rallyemeile bildet den Auftakt in der Stadt: Zum ersten Mal wird die technische Abnahme der klassischen Raritäten am Freitagvormittag jedoch von einem erfahrenen Mann am Mikro moderiert werden.

 Erste Sitzung des Orga-Teams vom Eifel Rallyefestival 2023. Otmar Anschütz (am Kopfende) kann sich wieder auf einen bewährten Stab von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlassen.
Erste Sitzung des Orga-Teams vom Eifel Rallyefestival 2023. Otmar Anschütz (am Kopfende) kann sich wieder auf einen bewährten Stab von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlassen. Foto: Jürgen C. Braun

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Besucherinnen und Besucher mehr über die Geschichte der Autos, über die historische Technik und die Zusammenhänge erfahren möchten“, sagt Anschütz. „Diesen Service bieten wir mit einer moderierten Abnahme in diesem Jahr zum ersten Mal.“

Neu seien auch zwei Sprintstrecken über elf und 15 Kilometer bei der Samstagsetappe. „Da werden Erinnerungen an die alte Eifelrallye als Teil der Deutschen Rallyemeisterschaft wach“, rollt Anschütz den neuen Abschnitten schon einmal einen roten Teppich aus. Die beiden Teilstrecken am Freitag seien identisch mit den im vergangenen Jahr gefahrenen Straßenabschnitten rund um den Hochkelberg.

„Wir haben allerdings die Passagen mit losem Untergrund verkleinert. Es gibt jetzt nur noch einen kleinen, aber dafür sehr feinen und anspruchsvollen Schotter-Anteil“, zeigt der MSC-Daun-Chef auf. Zum Samstag-Programm gehört nach dem Start in Dreis-Brück auch wieder das bei den Fans so beliebte Manta-Loch mit den folgenden schnellen Kurvenpassagen. Auch der Klassiker durch den Lehwald gehört wieder dazu. Der zweite neue Abschnitt führt vom Norden her entlang des Uessbachtals und macht dann einen Abstecher nach Demerath.

Am 1. März wird das Nennportal geöffnet. „Wir haben schon viele Anfragen. Wir können uns vor Voranfragen kaum retten“, sagt Reinhard Klein. Der Chef der Vereinigung klassischer Rallyefahrzeuge „Slowly sideways“ ist für die Zusammenstellung der 150 Fahrzeuge verantwortlich. Trotz der allgemeinen Preissteigerungen in vielen Bereichen habe man weder Nenngeld noch Eintritt für die Fans an den Rängen erhöht, beteuert der Kölner. Die erste gute Nachricht vor dem ERF 2023 kommt also schon sieben Monate vorher.