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Eifeler Energieprojekt ausgezeichnet

Eifeler Energieprojekt ausgezeichnet

Im Kurhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler sind die Preisträger des Zukunftspreises Heimat der Volksbank RheinAhrEifel ausgezeichnet worden. Den zweiten Preis nahm Johannes Pinn aus Wiesbaum als Vorstandsmitglied der eegon - Eifel Energiegenossenschaft entgegen.

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Hillesheim/Wiesbaum. (red) Ministerpräsident Kurt Beck zeichnete die Gewinner des Zukunfstpreises der Volksbank RheinAhrEifel aus. Das Konzept der eegon - Eifel Energiegenossenschaft hatte die Jury überzeugt. Ergebnis: der zweite Platz unter 174 Teilnehmern und 3000 Euro Preisgeld.

Vorstandsvorsitzender Johannes Pinn aus Wiesbaum freute sich stellvertretend für seine Genossenschaftskollegen, mit denen er das Projekt "Energie, Wertschöpfung und Klimaschutz - aus der Eifel für die Eifel" entwickelt und bei der Volksbank RheinAhrEifel eingereicht hatte.

Die Genossenschaft ist ein gemeinsames Projekt der Verbandsgemeinde Hillesheim und der Gemeinde Blankenheim (Nordrhein-Westfalen). Mit dem Eigenkapital der Genossenschaft und durch die Fremdkapital-Unterstützung der regionalen Volks- und Raiffeisenbanken finanziert und realisiert sie in der Eifel Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Inzwischen sind rund 150 Mitglieder an der Genossenschaft beteiligt.

Der erste Preis, dotiert mit 15 000 Euro, wurde geteilt: jeweils 7500 Euro, eine Urkunde und die Skulptur des Zukunftspreises Heimat gingen an den Förderverein der Margaretha-von-Arenberg Grundschule Antweiler (Kreis Ahrweiler) und an die Firma Heuft Thermo-Oel aus Bell (Kreis Mayen-Koblenz) entgegen.

Das erste Siegerprojekt "Betreuende Grundschule" wird ehrenamtlich von der Elterninitiative des Fördervereins umgesetzt. Sie organisiert die Betreuung ihrer Kinder auch nach Schulschluss und bietet Mittagessen sowie Projekte an.

Das zweite Siegerkonzept heißt "Biomassekessel und mehr". Der Backofenbauer Heuft realisiert für seine Kunden - Bäckereibetriebe im In- und Ausland - den Einsatz regenerativer Brennstoffe. Verschiedene Techniken sparen Energie. Das Projekt schafft und sichert auch Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Bereits im Sommer 2010 war der Startschuss für die dritte Runde des Zukunftspreises Heimat gefallen. Sowohl Schulklassen, Vereine, Initiativen, Gemeinden, gesellschaftliche Vereinigungen als auch mittelständische Unternehmen aus der Region konnten sich mit ihrem ganz Wettbewerbsbeitrag um das Preisgeld von 22 000 Euro bewerben.