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Eifeler Künstlerin Jutta Schulte-Gräfen liest aus Sternenstaub und Katzengold

Lesung : Eine Liebeserklärung an die Vulkaneifel

Künstlerin Jutta Schulte-Gräfen möchte Menschen die Einzigartigkeit der Landschaft nahebringen.

Seit Juni 2017 ist das Werk als Band 1 der Reihe „Künstler der Eifel“  auf dem Markt. Das Interesse daran sei groß, auch überregional, erklärt Sven Nieder. Klar, dass dies den Verleger aus wirtschaftlicher Sicht freut. Doch gerade dieses Buch bedeutet mehr für den 41-Jährigen, der aus Birresborn stammt, Fotograf lernte und nach einer Zeit in deutschen Großstädten und im europäischen Ausland nach Daun zurückkehrte und vor knapp zwei Jahren den „Eifelbildverlag“ gründete. „Das Buch soll eine Inspirationsquelle sein“, sagt Nieder. Die Eifel besteche durch eine einzigartige Vielfalt, es gebe noch viel zu entdecken, meint er – „und ich möchte daran mitwirken, dass die Welt davon erfährt.“

Wenn Nieder im Zusammenhang mit dem Buch „Sternenstaub & Katzengold“ von „passt perfekt“ spricht, meint er zunächst die Künstlerin Jutta Schulte-Gräfen (siehe Info). Sie hatte im Vorfeld ihrer Teilnahme an der Münchener Messe für Grafik und Kunst  2014 die Steinbrüche ihrer Heimat als Fundgrube für künstlerisches Material entdeckt. „Mein Stand mit Bildern und Skulpturen, mit Krotzen und Katzengold und mit Sven Nieders Bildband „Himmel über der Vulkaneifel“ war ein voller Erfolg“, erzählt sie. Und erinnert sich, wie sehr ihr Thema die Besucher auch emotional erreicht habe. Damals sei der Wunsch entstanden, das Thema Vulkaneifel zum Gegenstand eines Buchs zu machen. Wie ein Maler, der am Meer wohnt, möchte sie die Einzigartigkeit, Vielfarbigkeit und Vielfalt ihrer Heimat unter die Menschen bringen, beschreibt Jutta Schulte-Gräfen das Anliegen von „Sternenstaub & Katzengold“, das sich von Katalog und Künstlerbiografie und vom klassischen Kunstbildband unterscheidet. „Dein Buch ist eine Liebeserklärung an die Eifel“, zitiert die Autorin das schönste Lob dafür.

„Passt perfekt“ - damit spielt Sven Nieder auch auf den Musik-, Kultur- und Sozialwissenschaftler Tim Becker (Daun) als den Herausgeber der Reihe „Künstler der Eifel“ an. Es sei dessen Konzept, nach der Devise „suchend, staunend und vergewissernd“ aus Text und Kunst ein neues Bild der Eifel in Buchform zu schaffen, betont der Verleger. Und noch einmal „passt perfekt“: Wilhelm Seggewiß (Daun), ehemaliger Leiter des bei Schalkenmehren gelegenen Observatoriums Hoher List der Universitätssternwarte Bonn, hat das Vorwort geschrieben. Hat auf (nur) zwei Buchseiten die Entstehung von Raum und Zeit, des Sonnensystems, der Sterne und des Vulkanismus skizziert sowie die beiden Titel gebenden Begriffe Sternenstaub und Katzengold erklärt.

Das Buch „Sternenstaub & Katzengold“ ist als Band 1 der Reihe „Künstler der Eifel“ im Eifelbildverlag erschienen. Das gebundene Buch hat 100 Seiten und ist für 24,90 Euro beim Verlag und im Buchhandel erhältlich.

Zur Person

Jutta Schulte-Gräfen wuchs in Olpe im Sauerland auf und lebt seit 1984 in Daun-Rengen. Nach ihrer beruflichen Tätigkeit als Diplom-Sozialarbeiterin und Familientherapeutin konzentriert sie sich seit 1999 ausschließlich auf ihre Tätigkeit als freischaffende Künstlerin. Sie studierte freie Malerei bei Künstlern der Region und an der Europäischen Kunstakademie in Trier. In ihrer Werkstatt „Farbraum“ ist sie selbst künstlerisch tätig und gibt Kurse. Seit 2013 ist sie als Künstlerin in der Kampagne „Mutmacher der Eifel“ der Verbandsgemeinde Daun vertreten. Sie ist Gründungsmitglied und Vorsitzende der Künstlergruppe SternwARTe Vulkaneifel.