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Eifelerinnen leben Solidarität

Eifelerinnen leben Solidarität

Der Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert und dabei 16 Gründungsmitglieder geehrt. Den Festvortrag hielt die Gemeindereferentin Petra Stadtfeld aus Trier. Ihr Thema: "Ist der Frauenbund noch zeitgemäß?" Ihre Antwort: "Ja, und er ist wichtiger denn je."

Daun. "Es ist gut, dass es Sie gibt", schrieb Petra Stadtfeld den Vorstandsfrauen und den Mitgliedern des Dauner Zweigvereins ins Stammbuch. Die Erfahrung von Gemeinschaft und die Bindung an eine Gemeinschaft seien heute wichtiger denn je, betonte sie. Und: "Wenn wir uns und andere frohmachen und Gutes tun, handeln wir immer zeitgemäß."
Die 40-Jahr-Feier sei ein guter Anlass, auf die Früchte zu schauen - auf Begegnungen, Spenden, Gebete und Aktionen, erklärte die Referentin. Als katholischer Verband werde sich der KDFB wie die Kirche überhaupt in Zukunft von vielem bisher Gewohnten verabschieden müssen, sagte Petra Stadtfeld. "Doch wir werden auch Neues schaffen."
Zunächst hatten Elisabeth Stolz und Susanne Schwinden stellvertretend für den mit acht Frauen besetzten Vorstand die Festversammlung willkommen geheißen und Rückblick gehalten auf vier Jahrzehnte (der Trierische Volksfreund berichtete). Gründerin des Zweigvereins war 1972 die Studiendirektorin Ingeborg Gilsdorf (+2007). Die KDFB-Bildungsreferentin Petra Hauprich-Wenner (Trier) erinnerte an das Gründungsjahr als eine Zeit der Aufbruchstimmung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbunden mit dem damaligen neuen Schwung durch die Frauenbewegung.
"Der Frauenbund ist gelebte Solidarität im Alltag, und er bietet Frauen in viel zu großen Seelsorgeeinheiten Heimat", sagte sie. bb
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Folgende Gründungsmitglieder erhielten Nadeln und Urkunden: Erika Annen, Gisela Eich, Ruth Ernst, Irma Fries, Ursel Ganser, Irma Häb, Agnes Hartmann, Josefa Hoffmann, Paula Klassmann, Maria Mengelkoch, Claire Meyer, Waltraud Nix, Gerlinde Pfeifer, Christine Poss, Helene Schmitz und Mechthild Willems. bb