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Eifellicht fährt Pflegebetten ins Kriegsgebiet Ukraine

Ukrainehilfe : Eifellicht ist schon wieder auf dem Weg in die Ukraine

Auf Bitte des ukrainischen Gesundheitsministeriums ist der Hilfsverein aus der Eifel wieder unterwegs Richtung Osten.

(red) Vom ukrainischen Gesundheitsministerium erreichte der Verein die Bitte, einen kompletten 40-Tonner-Sattelzug mit 43 Pflegebetten, höhenverstellbaren Spezialbetten nebst Zubehör, 31 Nachttischschränkchen sowie Desinfektionsmaterial direkt nach Kiew zu senden.

Heinz-Peter Thiel vom Eifellicht-Vorstand teilte mit: „Der Hilfsgütertransport wurde von Eifellicht  e.V. in enger Kooperation mit Blau-Gelb-Kreuz Köln e.V. und dem ukrainischen Gesundheitsministerium organisiert und gemeinsam finanziert. Bei der Sammlung der verladenen Pflegebetten haben sich in den vergangenen Wochen unsere Kooperationspartner Blau-Gelbes-Kreuz Köln e.V., St. Augustin and friends hilft e.V. und Humanitas e.V. beteiligt“.

Durch Krieg zerstörte Krankenhäuser in Irpin bei Bucha seien für den Wiederaufbau dringend auf Hilfe angewiesen. Mit gespendeten Pflegeausstattungen werde Direkt-Hilfe geleistet.

Der Speditions-Sattelzug wurde direkt von Kiew beauftragt und konnte Dank des hilfsbereiten Eifellicht-Teams kurzfristig in Gerolstein beladen werden und die Rückreise antreten.

Am Thomas Morus Gymnasium Daun haben in einer  Aktion gemeinsam Schüler, Lehrer und Hausmeister Kinder-Winterbekleidung  für ein Waisenhaus gesammelt. 1,5 Paletten wurden durch sie gesammelt, sortiert und bereits verpackt an Eifellicht übergeben.

Jeden ersten Samstag im Monat ist die Annahmestelle von 9 Uhr bis 12 Uhr in der Lissinger Straße in Gerolstein auch für jedermann. Besonders Kinder- und Jugendkleidung (auch Schuhe) werden aktuell dringend gebraucht.

Der Verein unterstützt Menschen und Projekte in mittel- und osteuropäischen Ländern und in anderen von Notfällen betroffenen Regionen,

sowie unverschuldet in Not geratene Menschen finanziell und mit Sachleistungen.

Seit Gründung des Vereins im Jahr 1991 hat Eifellicht in vielen Aktionen – dank Spenden und vieler Helfer – den Bedürftigen im osteuropäischen und hiesigen Raum helfen können. Durchgeführt wurde bereits 23 Hilfsgütertransporte in das Gebiet Smolensk, wobei insgesamt mehr als 1.000 Tonnen Hilfsgüter im Wert von über 4 Millionen Euro überbracht wurden; ein Hilfsgütertransport nach Wust-Fischbeck im Wert von circa 32.000 Euro (Elbe-Hochwasser 2013); ein Hilfsgütertransport nach Rumänien mit circa 28 Tonnen Hilfsgütern im Wert von mehr als 28.000 Euro; zwei Hilfsgütertransporte nach Polen mit circa 40 Tonnen Hilfsgütern im Wert von mehr als 40.000 Euro. Die Brandenburg Klinik in Berlin-Wandlitz und deren „Hilfe für krebskranke Tschernobyl-Kinder e.V.” unterstützt der Verein seit 1996.