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Eifellicht schickt weiteren Hilfsgütertransport in Richtung Ukraine

Hilfsgütertransporte : Und der nächste Transport startet: Eifeler engagieren sich für Ukraine-Nothilfe

Dank zahlreicher Spender und vieler ehrenamtlicher Helfer: Eifellicht schickt binnen einer Woche den zweiten Hilfsgütertransport an die rumänisch-ukrainische Grenze.

Gerolstein/Seffern/Neustraßburg (mh) Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Eifeler ist weiterhin ungebrochen, das Engagement der ehrenamtlichen Helfer nach wie vor groß: Und so schickt der Verein Eifellicht an diesem Donnerstag bereits den zweiten Hilfsgütertransport binnen weniger Tage an die ukrainische Grenze. Diesmal machen sich die Helfer – darunter acht Fahrer – mit fünf LKW und Transportern auf den Weg. Drinnen: Tonnenweise Lebensmittel und medizinische Präparate. Die wurden teilweise gespendet, teilweise aus Spendengeldern finanziert. So kamen Anfang der Woche aus Euren zahlreiche Geldspenden sowie große Mengen an Lebensmitteln, Babynahrung, Hygienartikel, Verbandsmaterial sowie Insulin-Spritzen an, die am Mittwoch auf LKW und Transporter verladen wurden.

„Aktuell kommen Lieferungen von Aldi, Hit-Markt, Edeka-Thömmes und dem Krankenhaus Gerolstein bei uns an, zudem mehr als 500 Brote der Prümtaler Mühlenbäckerei“, schwärmt Heinz Peter Thiel, stellvertretender Vorsitzender von Eifellicht.

Bereits am Montag hatte Eifellicht gemeinsam mit ihren in Seffern ansässigen Partnern vom Verein MMS Humanitas um Markus Schlickat einen 40-Tonner-Sattelzug einer rumänischen Spedition mit dringend angefragten Lebenmitteln und Hilfsgütern verladen und auf den Weg gebracht: 9 Paletten Lebensmittel, 6 Paletten Hygienartikel, 4 Paletten Babynahrung, 4 Paletten Wolldecken, 2 Paletten Schlafsäcke und Iso-Matten, 2 Paletten Tierfutter, 30 Rollstühle, 12 Kinderwägen und einen 1000 Liter-Tank mit Desinfektionsmittel von der Feuerwehr Erftstadt. Eifellicht finanzierte den humanitären Hilfsgütertransport mit 2800 Euro aus Spendengeldern. An der rumänischen Grenze wurden die Zugmaschine und die Fahrer getauscht, von dort quasi bis zum Ziel durchgefahren – nach Suceava. Dort wurden die Sachspenden von einem rumänischen Wohlfahrtsverband in einem Hilfsgüterdrehkreuz auf ukrainische Lkw umgeladen und direkt nach Czernowitz in der Ukraine sowie eine Notunterkunft im Kloster Banchenskyy im direkt angrenzenden ukrainischen Grenzgebieteinem Waisenhaus mit weit über 2000 Vertriebenen angeliefert.

Eifellicht schickt weiteren Hilfsgütertransport in Richtung Ukraine
Foto: TV/Eifellicht

 „Vielen Dank an die vielen Spender, die freiwilligen Helfer und unsere Partner wie MMS Humanitas. Ihr seid einfach Spitze! So geht Eifel“, sagt Alfred Cornesse, Vorsitzender von Eifellicht.