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Eifelverein Daun zeigt Studenten aus aller Welt die Vulkaneifel

Eifelverein Daun zeigt Studenten aus aller Welt die Vulkaneifel

Junge Menschen aus aller Welt sind seit Anfang August zu Gast in Stadtkyll und wohnen dort in einem Jugendlager (der TV berichtete). Der Eifelverein, Ortsgruppe Daun, betreute diese Gruppe und zeigte ihr die Schönheiten und Besonderheiten der Vulkaneifel.

Daun/Stadtkyll. Unter Federführung des Jugend- und Familienwartes Winfried Balzert hat der Eifelverein Daun ein umfangreiches Ausflugs- und Besichtigungsprogramm für die Gäste zusammengestellt. Höhepunkt waren die Maare, die die Gäste umwanderten. Deren geologische Einmaligkeit und Entstehung, die einfühlsame Geschichte des Weinfelder Dorfes und seiner Kapelle waren Themenschwerpunkte während des Spaziergangs am "Totenmaar" hinauf zum Dronketurm. Alle waren begeistert von den herrlichen Rundumblicken über die Eifellandschaft.
Dass die Eifel so schön ist, war allen vorher nicht bewusst. Das erfuhr die anwesende Dolmetscherin Tina aus Wallenborn in vielen Gesprächen. " Ach, nur das Wetter hier", beklagte sich die Studentin aus Mailand.
Im Besucherbuch in der Weinfelder Kapelle bezeugten die Studenten mit einem kleinen Vers ihren Besuch an diesem besinnlichen Ort.
Nach einer Mittagsrast mit Eifeler Grillspezialitäten in der vereinseigenen Hütte am Firmerich ging die Fahrt in den Nachbarkreis zur Besichtigung der Niederburg in Manderscheid, die sich im Besitz des Eifelvereins befindet. Neben Informationen zur Burg und deren Geschichte wurde auch die Gelegenheit genutzt, Informationen über den Eifelverein weiterzugeben.
Auf der Rückfahrt nach Daun wurde am Emmelberg in Üdersdorf ein Zwischenstopp eingelegt, um den Studenten einen Blick tief in den Kraterschlund eines einstigen Vulkans zu gewähren. Äußerst beeindruckt waren sie von den gewaltigen Ausmaßen und den verschiedensten Lavaschichten jener Abbaustelle. Einige nahmen sich einen markanten Lavabrocken als Andenken mit nach Hause.
Der Tag endete bei Kaffee, Tee, kühlen Getränken, selbst gebackenem Kuchen und intensiven Gesprächen zwischen Jugendlichen der Dauner Ortsgruppe und den Gästen mit deren Betreuer. Der Austausch von Adressen zeigte, dass nicht nur neue Freundschaften geschlossen wurden, sondern künftig auch neue Verbindungen in alle Welt per Internet geschaltet werden.
Abschließend sagte die Gruppenleiterin aus Rheinbach: "Wir sind beeindruckt von Ihrer Eifelheimat, mehr aber noch von der liebevollen Betreuung. Wir bedanken uns für die Organisation dieses Tages." red