Eifelverein macht Gipfelerlebnis perfekt

Eifelverein macht Gipfelerlebnis perfekt

Den Ausblick vom Hochkelberg genießen und sich nachher ausruhen: Das können Feriengäste und Einheimische nun am Hochkelberg. Mitglieder des Eifelvereins haben Hand angelegt, um den Gipfel besser zugänglich und einladender zu gestalten.

Kelberg. Das Dach des Kelberger Landes wieder flottmachen, das hatten sich die Mitglieder der Eifelvereins-Ortsgruppe Kelberg vorgenommen. Seit aufgrund forstwirtschaftlicher Arbeiten am Hochkelberg wieder Aussichtspunkte entstanden sind, war den Wanderfreunden aus Kelberg klar, dass eine touristische Erschließung des Gipfelbereiches unumgänglich ist.
Dies umso mehr, als in unmittelbarer Nachbarschaft des Wahrzeichens der Kelberger Region einer der größten rheinland-pfälzischen Ferienparks angesiedelt ist.

Ruhebank für die Wanderer


Behutsam, wie es die Regeln des Naturschutzes vorschreiben, legten die Helfer einen Rundpfad um das kleine Gipfelplateau an. Wanderer haben so die Möglichkeit, sicherer und leichter zu den Aussichtspunkten zu gelangen. Das Gleiche gilt für den Nordabhang. Ein Serpentinenpfad erleichtert nun Auf- und Abstiege, Gleit- und somit Gefahrenstellen wurden auf diese Weise entschärft.
Was brauchen Wanderer mehr auf einem bezwungenen Gipfel als eine Ruhebank? Gesagt, getan: Die Ortsgemeinde Kelberg sprang in die Bresche und der Bürgermeister spendierte spontan eine Sitzgelegenheit, die pünktlich von einem Mitarbeiter des Bauhofes angeliefert wurde.
Der Eifelverein bedankt sich für diese Geste bei Wilhelm Jonas und Walter Steffens, die wesentlichen Anteil daran haben, dass sich der Hochkelberg-Gipfel nach vielen Jahren wieder als lohnenswertes Ausflugsziel präsentiert.
Letztlich passten die Eifelvereinsmitglieder noch ein schlichtes Sitzbrett zwischen zwei Baumstümpfen ein. Und beim abschließenden Imbiss hatten sie genügend Pläne zur Hand, um dem Hochkelberg den letzten Schliff zu verpassen.
Im Frühjahr soll noch ein Tisch hinzukommen. Und eine Panoramatafel, auf der den Besuchern erklärt wird, wie die zu ihren Füßen liegende Vulkaneifel-Landschaft entstanden ist.