"Ein Auto muss man zuerst träumen"

"Ein Auto muss man zuerst träumen"

NÜRBURGRING. (ket) Alle zwei Jahre findet das Treffen der Ferrari-Fahrer in Europa statt. Am Wochenende ist es wieder einmal soweit.

Als Enzo Ferrari 1947 mit seinem ersten Ferrari 125S den Werkshof im italienischen Maranello verließ, hatte er seine folgenden Modelle bereits im Hinterkopf: "Ein Auto muss man zuerst träumen", sagte der große italienische Automobilbauer einst. Heute symbolisiert der Name Ferrari für viele Menschen den Traum vom Fahren. Bei den "Ferrari Racing Days", die heute am Nürburgring beginnen und bis zum 3. September dauern, kommen die Besucher diesem Traum wieder ein Stück näher. Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen der Ferrarifahrer in Europa macht dann zum sechsten Mal Station am Nürburgring und ermöglicht Einblicke in die Welt der Ferraristi. 30 000 Zuschauer zählte die Veranstaltung 2004. Mit ähnlichen Zahlen rechnet Ferrari Deutschland auch in diesem Jahr - zumal Ferrari neben seinem "Cavallino Rampante", dem springenden Pferd auf dem Firmenlogo, auch sein Zugpferd mit zum Nürburgring bringt: Michael Schumacher, der fünf seiner sieben Formel-1-Weltmeistertitel im Ferrari gewann, wird mit dabei sein, wenn sich die Ferraristi am Wochenende rund um die Grand-Prix-Strecke am Nürburgring treffen. Doch auch die Präsentation des neuen Ferrari FXX gehört neben den zahlreichen Rennen in den unterschiedlichen Ferrari-internen Rennserien zu den Höhepunkten des Wochenendes: Limitiert auf 29 gebaute Exemplare, beschleunigt die Rennversion des Straßenmodells Ferrari Enzo von null auf 100 Kilometer pro Stunde in weniger als drei Sekunden. Rund anderthalb Millionen Euro kostet der 800 PS starke Rennwagen, der unter der Mithilfe von Michael Schumacher und Rubens Barrichello entwickelt worden ist. Geradezu nostalgisch geht es bei den F-1-Clienti zu: Sie erinnern mit ihren Boliden an die Ferrari-Renngeschichte in der Formel 1. Von rund 20 historischen Formel-1-Modellen aus Maranello werden die ältesten aus den Gründungsjahren der Königsklasse zu Beginn der 50er-Jahre erwartet. Eintrittspreise: Erwachsene/Jugendliche (zehn bis 17 Jahre): Freitag: 10/5 Euro (nur Fahrerlager). Samstag: 20/10 Euro (Tribüne), 10/5 Euro (Fahrerlager). Sonntag: 32/16 Euro (Tribüne), 16/8 Euro (Fahrerlager). Wochenendticket: 42/21 Euro (Tribüne), 22/11 Euro (Fahrerlager), Kinder unter neun Jahren in Begleitung der Eltern haben freien Eintritt.

Mehr von Volksfreund