Ein bisschen früher Privatmann

Ein bisschen früher Privatmann

DAUN. (red) Polizeihauptkommissar Anton (Toni) Ertz von der Polizeiinspektion Daun ist von Polizeipräsident Manfred Bitter aus dem aktiven Polizeidienst verabschiedet worden.

Der in Daun lebende Polizeihauptkommissar hat mit dem Eintritt in die Freistellungsphase die vom Landesgesetzgeber eingeräumte Möglichkeit genutzt, sich etwas früher in die Privatsphäre zurückzuziehen. In den "richtigen" Ruhestand tritt Ertz erst ab Juni 2007 mit dem Erreichen des 62. Lebensjahrs. Toni Ertz trat nach seiner Schulausbildung am 1. Oktober 1962 als Polizeiwachtmeister in den Polizeivollzugsdienst des Landes Rheinland-Pfalz ein. Seine polizeiliche Ausbildung erhielt Anton Ertz bei der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt und Mainz, bevor er im April 1965 in den Einzeldienst zum damaligen Gendarmeriekommando Daun versetzt wurde. Nachdem der junge Beamte weitere Streifendienst- erfahrung bei den Gendarmeriekommandos in Hillesheim und Gerolstein gesammelt hatte, kehrte er am 1. April 1968 nach Daun zurück, das von nun an dauerhaft "dienstliche" Heimat bleiben sollte. Auch wenn sich die Bezeichnung der Polizeidienststelle in Daun von Gendarmerie-Kommando über Schutzpolizeiinspektion bis hin zur heutigen Polizeiinspektion (PI) änderte - Toni Ertz blieb seiner Dienststelle immer treu. Bei der PI Daun feierte er im Jahr 2002 sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Ertz nahm in diesen Jahren unterschiedliche Funktionen wahr. Lange Jahre war er im Wechselschichtdienst eingesetzt und übernahm als stellvertretender Dienstgruppenleiter Verantwortung. Ab 1993 war der erfahrene Beamte dann als Sachbearbeiter im Tagesdienst tätig. Von 2002 bis 2004 war er als Bezirksbeamter für die Menschen in Daun ein von allen geschätzter und kompetenter Ansprechpartner. Im Rahmen einer Feierstunde im Polizeipräsidium in Trier würdigte Polizeipräsident Manfred Bitter die Verdienste des scheidenden Beamten. Er sprach im Namen des Landes Rheinland-Pfalz Dank und Anerkennung für die über mehr als vier Jahrzehnte lang geleistete, zuverlässige Arbeit im öffentlichen Dienst aus. Bitter wünschte Ertz für den kommenden Lebensabschnitt alles Gute. Diesen Wünschen schlossen sich Vorgesetzte sowie Personalvertreter an.

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