Ein Förster, der die Kinder richtig motiviert

Aktion mit Weitblick: Die jährlichen Waldjugendspiele der Landesforsten sollen bei den Jugendlichen den Blick für die Probleme des Waldes schärfen und die richtige Einstellung zu dem ökologischen Besonderheiten des Biotops Wald vermitteln. Rund 800 Jugendliche aus 35 Schulen beteiligten sich in diesem Jahr an der Aktion.

 Wie funktioniert der Wald, welche Chancen bietet er, wer lebt dort,und was sollte man im Wald beachten? All diese Fragen wurden den Jugendlichen bei den Waldjugendspielen erläutert und genau erklärt. TV-Foto: Helmut Gassen

Wie funktioniert der Wald, welche Chancen bietet er, wer lebt dort,und was sollte man im Wald beachten? All diese Fragen wurden den Jugendlichen bei den Waldjugendspielen erläutert und genau erklärt. TV-Foto: Helmut Gassen

Mehren. Die Wald-Jugendspiele Rheinland-Pfalz werden von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rheinland-Pfalz und den Landesforsten in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur veranstaltet.

Mit einer guten Klasse macht es richtig Spaß



Den Blick und das Verständnis für Natur, Landschaft und den Wald bei den Jugendlichen schärfen, ist die Hauptintention der Waldjugendspiele, die heuer zum 27. Male ausgetragen wurden. Das Wissen über den Wald und die Natur wird spielerisch vermittelt. An zehn Stationen müssen die Schüler Fragen aus der Waldbiologie und Umweltschutz lösen und einige leichte sportliche Übungen absolvieren.

Rund 800 Schülerinnen und Schüler nahmen an den diesjährigen Waldjugendspielen in Mehren teil. Als Veranstaltungsort der Waldjugendspiele hat sich der Gemeindewald "Radbüsch" in Mehren inzwischen gegenüber seinem langjährigen Vorgänger, dem Wehrbüsch, fest etabliert. Die Stationen sind an allen Standorten gleich gestaltet, so dass ein Vergleich von Wissen und Leistung der Schüler landesweit möglich ist. Teilnahmeberechtigt sind die dritten und siebten Klassen der Allgemeinbildenden Schulen des Landes. Jede Klasse wird in der Regel von einem Patenförster während des Rundganges begleitet. Der Patenförster erläutert die gestellten Aufgaben und ist naturkundlicher Betreuer. "Ich finde die Waldjugendspiele eine sehr gute Aktion, die bis auf einige Staus an den Stationen gut organisiert ist. Wir haben aber auch einen sehr guten Patenförster, der die Kinder richtig motiviert", sagt Peter Fricke, Lehrer an der Hauptschule Daun.

Der gelobte Revierförster Hubert Rick gibt das Lob zurück. "Es macht großen Spaß, wenn ich eine gute Klasse bei mir habe und die hier sind gut unterrichtet. Es gibt allerdings auch welche, die das Thema nicht interessiert." An der nächsten Station informieren Revierförster Harald Fell und der Dauner Forstamtsleiter Karl-Ludwig Pentzlin die Jugendlichen des St. Matthias-Gymnasiums Gerolstein über Holz als Energieträger. "Ich zeige ihnen an dieser Station die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile von Holz als Energieträger im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Öl und Gas", sagt Fell. Die Themen der Wald-Jugendspiele umfassen Natur und Umwelt, Tier- und Pflanzenkunde, Forstwirtschaft und Jagd sowie sportliche Übungen, Spiele und eine Malaufgabe.

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