Ein Mann, ein Mikro, drei Arme

Ein Mann, ein Mikro, drei Arme

DAUN. (hou) Alle zwei Jahre kommt Konrad Beikircher und präsentiert sein neues Programm. Für ihn ist Daun der "letzte Vorposten rheinischen Humors". Wie viele Arme hat der Mann auf der Bühne eigentlich? Es müssten nach grober Schätzung mindestens drei sein, denn der Kabarettist Konrad Beikircher fuchtelt bei seinem vom TV präsentierten Gastspiel in Daun wild durch die Luft und erzählt die Geschichten im siebten Teil seiner rheinischen Trilogie mit Armen und Beinen. Damit trifft er den Geschmack des Publikums im ausverkauften Forum, der Südtiroler hat die Eifeler von Beginn an im Griff. Und das, obwohl er bei seinen "Plaudereien" nicht auslotbare Ebenen der Verschachtelung erreicht. Der Mann erzählt, wie Kleist schrieb. Er kommt vom Campingurlaub im Lohmarer Wäldchen über die Bass-Klarinette ("de jroße Trööt") in Wagners Walküre zu Eichhörnchen in Netzstrümpfen. Wäre Beikircher kein Künstler, er wäre ein Studienobjekt für seine Ex-Kollegen Psychologen. So aber bringt er die Dauner zum Lachen, in dem er immer wieder einen Seitenhieb auf Gerolsteiner und Westfalen anbringt. Von denen hat sich sogar in Daun ein Exemplar gefunden. Eine junge Frau gibt sich als Westfälin zu erkennen - mit einem selbst gemalten Plakat. Sie muss sich einiges über ihre Stammesgenossen anhören, schließlich leben Rheinländer und Westfalen in Parallel-Dimensionen. Sie nimmt es aber mit Humor und mit ihr das Publikum.

Wie viele Arme hat der Mann auf der Bühne eigentlich? Es müssten nach grober Schätzung mindestens drei sein, denn der Kabarettist Konrad Beikircher fuchtelt bei seinem vom TV präsentierten Gastspiel in Daun wild durch die Luft und erzählt die Geschichten im siebten Teil seiner rheinischen Trilogie mit Armen und Beinen. Damit trifft er den Geschmack des Publikums im ausverkauften Forum, der Südtiroler hat die Eifeler von Beginn an im Griff. Und das, obwohl er bei seinen "Plaudereien" nicht auslotbare Ebenen der Verschachtelung erreicht. Der Mann erzählt, wie Kleist schrieb. Er kommt vom Campingurlaub im Lohmarer Wäldchen über die Bass-Klarinette ("de jroße Trööt") in Wagners Walküre zu Eichhörnchen in Netzstrümpfen. Wäre Beikircher kein Künstler, er wäre ein Studienobjekt für seine Ex-Kollegen Psychologen. So aber bringt er die Dauner zum Lachen, in dem er immer wieder einen Seitenhieb auf Gerolsteiner und Westfalen anbringt. Von denen hat sich sogar in Daun ein Exemplar gefunden. Eine junge Frau gibt sich als Westfälin zu erkennen - mit einem selbst gemalten Plakat. Sie muss sich einiges über ihre Stammesgenossen anhören, schließlich leben Rheinländer und Westfalen in Parallel-Dimensionen. Sie nimmt es aber mit Humor und mit ihr das Publikum.

Mehr von Volksfreund