1. Region
  2. Vulkaneifel

Ein neuer Kunstrasen für den maroden Sportplatz

Ein neuer Kunstrasen für den maroden Sportplatz

Die Verbandsgemeinde und der Sportverein DJK Kelberg freuen sich. Ein durchnässter Fußballplatz und bröckelnder Putz in den Umkleideräumen sind bald Vergangenheit. Mit finanzieller Unterstützung des Landes nehmen die Kelberger jetzt die Sanierung für rund 1,35 Millionen Euro in Angriff.

Kelberg. Die Finanzierung ist gesichert, die Bauarbeiten können beginnen. Notwendig sind sie auf jeden Fall. Denn der Platz und das Umkleidegebäude sind in einem schlechten Zustand. Der Verbandsgemeinderat hat beschlossen, aus dem Hartplatz einen Kunstrasenplatz zu machen. Außerdem werden Rundlaufbahnen aus Kunststoff angelegt und ein neues Gebäude mit Umkleideräumen gebaut.

Dass die zwischen 1975 und 1976 gebaute Sportanlage in Kelberg sanierungsbedürftig ist, ist nicht neu: Der alte Hartplatz steht entweder unter Wasser, weil das Drainagesystem nicht funktioniert, oder er ist staubtrocken.
Dort bereitet Sport den Kindern der Grundschule, den Jugendlichen und Erwachsenen der DJK Kelberg nur wenig Vergnügen.
Im Umkleidegebäude bröckelt der Putz von den Wänden, Schimmel hat sich breitgemacht. Doch die Räume zu sanieren, würde zu viel kosten.
Künftig sollen dort Geräte untergebracht werden. Die Toiletten, der Schiedsrichterraum und das DJK-Heim bleiben dagegen erhalten. Ein neues Umkleidegebäude wird an einer zentralen Stelle am Sportplatz errichtet.
Die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn liegt bereits vor. Geprüft wird auch noch, ob das Bauprojekt in einem Zug mit der Sanierung des Sportplatzes durchgeführt wird, da "es wirtschaftlich sinnvoller wäre", so Peter Seifert, Leiter der Ordnungs-, Schul- und Sozialverwaltung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Kelberg.
Dass der Neubau des Umkleidegebäudes finanziell gefördert wird, hat das Land zugesagt (siehe Extra).
Durch den Neubau steigen die Kosten des Gesamtprojektes von 910 000 Euro auf rund 1,35 Millionen Euro. Ob 2011 mit diesem Projekt begonnen wird, ist noch offen. Aber die VG hat vorsorglich 150 000 Euro in den Haushalt gestellt.
"Wir haben abgestimmt, was wir überhaupt mit unseren Handwerkern im Verein machen können. Hauptsächlich sind es Demontagearbeiten", erklärt Hubert Eich, Vorsitzender der DJK Kelberg. Der Verein nutzt den Sportplatz mit seiner Fußballmannschaft.
Hubert Eich freut sich über die Sanierung: "Das ist schon klasse. Es bestand ja wirklich Handlungsbedarf."
Momentan gibt es nur einen Entwurf für den neuen Sportplatz. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, soll mit dem Bau begonnen werden. "Wir hoffen, dass wir im Frühjahr 2012 den Platz nutzen können", sagt Peter Seifert von der Verwaltung.