Ein sichtbares Zeichen des Dankes

Ein sichtbares Zeichen des Dankes

Viele Dörfer im Kreis Vulkaneifel sind von den Unwettern heimgesucht worden, und dass in vielen Fällen nicht Schlimmeres passiert ist, ist den Rettungskräften zu verdanken. Das will der Kreis mit einer besonderen Ehrung würdigen.

Daun. Die Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen haben im Mai und Juni im Kreis Vulkaneifel große Schäden angerichtet. Hunderte Keller wurden überflutet und zahlreiche Hausbewohner um viel Hab und Gut gebracht. "Dank des unermüdlichen Einsatzes der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks und der Hilfsdienste, die ihren in Not geratenen Nachbarn halfen, gelang es an vielen Orten, noch größere Schäden zu vermeiden", heißt es in einem Antrag der CDU-Kreistagsfraktion, über den in der jüngsten Sitzung des Kreistags beraten wurde. Vor diesem Hintergrund solle allen Feuerwehrleuten, den Mitgliedern des THW und der weiteren Hilfsdienste, die ihren Mitbürgern Hilfe und Rettung in höchster Not gebracht hätten, durch die Verleihung einer Fluthilfe-Medaille gedankt werden. "So können wir als Kreis ein sichtbares Zeichen des Dankes setzen", erklärte der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Gordon Schnieder. Sein Vorschlag fand große Unterstützung im Kreistag, so auch bei der SPD. Deren Fraktionsmitglied Egon Schommers hatte als Ortsbürgermeister von Neroth Anfang Juni erlebt, welche zerstörerische Kraft die Wassermassen haben können. Er regte an, mit einem Fest den Einsatz der Retter zu würdigen. Landrat Heinz-Peter Thiel erklärte, das sei mit den VG-Bürgermeistern besprochen worden. Die Verwaltung soll nun klären, wann und wo die Verleihung der Medaillen stattfinden wird. sts

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