Ein Silberstreif für ältere Arbeitslose

Das Bundesprojekt "Perspektive 50plus" war in den vergangenen zwei Jahren in der Region Trier sehr erfolgreich vertreten. 677 Langzeitarbeitslose (mehr als 50 Jahre alt) wurden in den ersten Arbeitsmarkt integriert.

Vereinbaren eine weitere Zusammenarbeit: Christian Neuenfeld von der Handwerkskammer Trier, André Löffler von der Dekra-Akademie und der Landrat des Kreises Vulkaneifel, Heinz Onnertz (von links). Foto: privat

Daun/Trier. (red) Bundesweit gab es 62 Regionalpakte, die die Integration der Älteren auf verschiedenen Wegen erprobten. So konnten bundesweit rund 22 000 Ältere wieder integriert werden. Wegen des großen Erfolges hat sich die Bundesregierung daher entschlossen, an die zweijährige Projektphase noch eine weitere anzuhängen und in den nächsten drei Jahren weitere 50 000 ältere Langzeitarbeitslose durch Ausweitung der Regionalprojekte zu integrieren.3000 Langzeitarbeitslose können hoffen

Bei der Abschluss- und gleichzeitigen Auftaktveranstaltung des Projekts der Region Trier in Daun wurde das bisherige Gebiet aus den Agenturbezirken Montabaur, Koblenz, Bad Kreuznach, Saarbrücken und Saarlouis auf insgesamt 28 Vermittlungszentren erweitert. Das neue, nun größere Projekt firmiert unter der Perspektive "50plus Rheinland-Pfalz - Saarland". Die Auftaktveranstaltung mit rund 150 beteiligten Akteuren fand ebenfalls in Daun statt. Die Kreisstadt ist Sitz des Projektbüros, von wo aus das Projekt gesteuert wird. Laut Projektleiter Franz Donkers stehen dem Projekt für die kommenden drei Jahre rund 40 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und den beteiligten Arbeitsgemeinschaften und des kommunalen Trägers zur Verfügung. In diesen drei Jahren sollen im nördlichen Rheinland-Pfalz und dem Saarland insgesamt 3000 ältere Langzeitarbeitslose (Hartz-IV-Empfänger) integriert werden. Dazu wurden in sämtlichen Kreisstädten und den kreisfreien Städten der beteiligten Regionen insgesamt 28 Vermittlungszentren geschaffen, die über einen längeren Zeitraum sich intensiv mit der Vorbereitung und Integration der älteren Langzeitarbeitslosen befassen. Als Integrationshilfe können Arbeitgebern finanzielle Zuschüsse gewährt werden. Für allgemeine Informationen wurde eine Hot-Line geschaltet. Interessierte Arbeitgeber können sich unter www. Perspektive 50plus.de oder unter der Telefonnummer 01801/500050 ausführlich informieren.