Ein Treffpunkt für Jung und Alt entsteht in Schalkenmehren

Dorfentwicklung : Ein Treffpunkt für Jung und Alt im Maardorf Schalkenmehren

(bs) „Hier soll ein Treffpunkt für Jung und Alt, sozusagen eine Mehrgenerationen-Rundbank und ein Anlaufpunkt für unsere Gäste entstehen“, sagt Schalkenmehrens Ortsbürgermeister Peter Hartogh.

Er meint den Unterstellpilz, der im Ortskern des Maardorfs nahe dem Eifelvereinsbrunnen und  der Touristinformation steht.

Um diesen hölzernen Pilz, der im vergangenen Jahr von einer ortsansässigen Firma mit Dachplatten neu eingedeckt wurde, ist nun eine Rundbank aufgestellt worden, die bei einer Mayener Firma bestellt wurde.

Sie steht auf Kunststoffplatten, ist aus heimischem Douglasienholz gefertigt und hat eine ungefähre Lebensdauer von 20 Jahren.  Die Sicht auf das Maar wird noch freigeschnitten, zudem wird ein maroder Jägerzaun durch einen neuen Zaun ersetzt.

Die überdachte Kommunikations- und Aussichtsbank steht auf einem Ausläufer des Felsplateaus der Pfarrkirche St.Martin. Unterhalb dieser Felsformation befindet sich eine Schutzhöhle, die von Schalkenmehrener Bürgern während des Krieges in den Berg getrieben wurde. Eine Informationstafel soll in Zukunft auf dieses geschichtliche Relikt hinweisen. Der Bunker, mit Bauschutt gefüllt, soll freigelegt werden und bei entsprechender Eignung und Tiefe Fledermäusen zur Verfügung stehen, denen Winterquartiere im Maarbereich fehlen. Die Rundbank wurde finanziert mit dem Erlös des Dorf- und Gästefests des vergangenen Jahres.