Ein Vorgeschmack auf die große Feier im Oktober

Ein Vorgeschmack auf die große Feier im Oktober

Im Rahmen des Festjahres laden die Ortsgemeinde und der SC Niederstadtfeld zu einer zweitägigen Film- und Fotoausstellung in die ehemalige Grund- und Hauptschule ein.

Niederstadtfeld. Bei den Vorbereitungen des Jubiläumsbuchs zur 1000-Jahr-Feier in Niederstadtfeld wurden mehr als 5000 Bilder und viele Filme gesammelt. Ein Teil davon ist am Samstag und Sonntag, 20./21. August, anlässlich einer großen Film- und Fotoausstellung zu sehen.
Breite Themenvielfalt


Weit über 1000 Fotos sind in der Ausstellung zu sehen, und in drei Räumen können Filmfreunde etwa acht Stunden bewegte Bilder unter anderem zu den Themen Erntedankfeste, Risselbergrennen, Karneval, Dorfolympiade und Fronleichnam sehen. Dass die Ausstellung nicht nur für Stadtfelder interessant ist, dafür sorgen die etwa 300 Fotos von Schulklassen aus Grund- und Volksschule sowie der ehemaligen Grund- und Hauptschule, die über 40 Jahre die zentrale Schule für den Hinterbüsch war.
Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag, 20. August, von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Für gehbehinderte Besucher empfiehlt sich das Parken auf dem Hauptschulhof (über die Landstraße Richtung Üdersdorf, Einfahrt neben Elektro Grohsmann). Niederstadtfeld beruft sich bei seiner 1000-Jahr-Feier auf Urold von Daun, den 17. Abt des Klosters Prüm, der nahe der Abtei ein Stift gegründet hatte (Quelle Alois Mayer). Damit beide genügend Einkünfte hatten, übertrug Urold ihnen aus seinem Besitz die Güter in Witenbuoch (Weidenbach), Stadefelt (Stadtfeld) und Liudesheim (Lüxheim, Kreis Düren).
Urkunde im Stadtarchiv

Foto: (e_daun )


Kaiser Heinrich II. wurde am 17. Oktober 1016 unter anderem von den Erzbischöfen aus Trier, Köln und Mainz gebeten, zum einen das neu gegründete Liebfrauenstift unter seinen kaiserlichen Schutz zu stellen als auch die Rechtmäßigkeit der Schenkung des Urold von Daun zu bestätigen.
Diesem Wunsch kam der Kaiser nach durch seine Unterschrift unter die Urkunde, die sich im Stadtarchiv Trier befindet. red/sts

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