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Ein Wanderer auf uralten Karawanenwegen

Ein Wanderer auf uralten Karawanenwegen

Der Reiseschriftsteller und Filmemacher Bruno Baumann hat im Forum einen packenden Bericht mit Bildern und Videoclips über den "Mythos Seidenstraße" gegeben. Baumanns erneutes Gastspiel in der Vulkaneifel ging auf die Initiative von Arnold Otten aus Bove-rath zurück. Otten war schon einmal mit Baumann unterwegs.

Daun. "Immer schon habe ich davon geträumt, mit so jemandem unterwegs zu sein", erinnert sich der pensionierte Kriminalkommissar Arnold Otten aus Boverath an jenen Abend im Sommer 2004.
Nach einem Fernsehbericht über Bruno Baumann hatte sich Otten an den Trekkingspezialisten gewandt mit der Bitte, ihn als Fahrer oder Träger auf eine Expedition mitzunehmen. Baumann stimmte zu, und wenige Wochen später begann das Abenteuer "Zu Fuß von Nepal nach Tibet" - ein Projekt, das Otten inzwischen in einer Reihe von Diavorträgen Menschen in der Eifel und an der Mosel nahegebracht und das ihm 12 000 Euro Spenden für tibetische Flüchtlingskinder eingebracht hat. So ist es dem 69-Jährigen zu verdanken, dass Baumann zwischen Vorträgen vor mehreren Tausend Zuhörern zum fünften Mal in Daun Station machte. 120 kamen zum Vortrag über die Seidenstraße ins Forum.
Dass das Thema Seidenstraße Baumann von Jugend an durch das Lesen von Abenteuerbüchern präsent war, bildete einen roten Faden seines Vortrags. Zunächst nahm Baumann das Publikum in das Schlepptau einer von ihm aufgestellten "Kulturkarawane". Diese transportiert im Dialog mit Menschen aus den Veranstaltungsorten Kunst, Sport und Musik. Baumann gab einen zweieinhalbstündigen unterhaltsamen und informativen Einblick in Land und Leute entlang der Seidenstraße. redExtra

Bruno Baumann (57) stammt aus Österreich und lebt in München. Er gilt als einer der besten Kenner Tibets und des Himalayaraumes. Über 20 Reisen unternahm er allein zum Heiligen Berg Kailash. red