Regionalgeschichte Eine Burgruine an der Kyll ist geblieben: Als Densborn luxemburgisch war

Densborn · Von einer mittelalterlichen Wasserburg an der Kyll bekam der Densborn in der Vulkaneifel seinen Namen. Im Februar 1224 wurde Heinrich II. von Daun dort Marschall des Grafen von Luxemburg.

 Die ehemalige Wasserburg in Densborn im Kreis Vulkaneifel gehörte einst den Dauner Burgherren.

Die ehemalige Wasserburg in Densborn im Kreis Vulkaneifel gehörte einst den Dauner Burgherren.

Foto: Alois Mayer

Nur wer sehr aufmerksam durch den Ort Densborn wandert, entdeckt dort Reste einer ehemaligen Wasserburg und eine Aufschrift „Zur alten Burg“, die auf eine seit Jahrzehnten leer stehende Gaststätte hinweist. Heute besteht diese Burg­anlage aus dem einstigen Palas – um 1677 erbaut und nun als Wohnhaus genutzt – sowie einem Stallgebäude und Ruinen der ehemaligen Hauptburg. Erhalten sind noch größere Teile der rund zehn Meter hohen Ringmauer mit einem Rundturm an der südwestlichen Ecke, die einst der Verteidigung dienten.