Eine mörderische Tour

Begünstigt durch das schöne sommerliche Wetter waren auf dem Eifelkrimi-Wanderweg und den Aktionspunkten am Rad- und Familientag der Urlaubsregion Hillesheim viele Radfahrer und Wanderer unterwegs.

Hillesheim. (HG) Krimi-Autoren haben mit demselben Konzept zweifellos markante Punkte der Region bekanntgemacht. Sogar für manchen Einheimischen war oft etwas Neues dabei. Die überraschend große Nachfrage nach Eifelkrimis hat die einst beschauliche Region Eifel so zu Deutschlands Krimilandschaft Nummer 1 werden lassen. Was lag da näher, als die regionalen Schauplätze der mörderischen Krimis wie etwa den Wasserfall Dreimühlen, den Steinbruch Weinberg bei Kerpen, Burg Neublankenheim oder den alten Ort Berndorf in einen Wanderweg der Urlaubsregion Hillesheim zu packen. Der Eifelkrimi-Wanderweg verbindet elf Schauplätze miteinander, wobei er in zwei Routen von 18 und 20 Kilometer aufgeteilt ist. Bei strahlendem Sonnenschein tummelten sich sehr viele Radfahrer, Wanderer, aber auch Reiter beim Rad- und Familientag auf dem Eifelkrimi-Wanderweg. Gerd und Conny Meyer aus Hillesheim sind mit Töchterchen Stefanie per Fahrrad unterwegs gewesen. Dabei interessierte sie der Krimiweg als solches aber weniger. "Eigentlich ist es mehr ein Familienausflugstag. Der Eifelkrimi-Wanderweg ist grundsätzlich sehr schön und bringt auch etwas für die Eifel", meint Conny Meyer. Viel zu tun hatten auch Thea Greif und ihr Team vom "Kleinen Landcafé" in Kerpen. Die Resonanz durch die Eifelkrimis merkt Inhaberin Greif gut. "Viele Leute gehen die Routen systematisch ab und steuern dann auch unser Café an."