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Einige Schnelltestzentren im Vulkaneifelkreis schließen

Daun : Nachfrage sinkt – Teststationen schließen

Schnelltestzentren des Landkreises in Kooperation mit dem DRK und der Technischen Einsatzleitung stellen Betrieb ein.

Die vom Landkreis Vulkaneifel in Kooperation mit dem DRK und der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Vulkaneifel in Daun, Jünkerath, Hillesheim, Gerolstein und Uersfeld betriebenen Schnelltestzentren haben letztmals am Mittwoch, 30. Juni, von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Danach wird der Betrieb eingestellt.

Neben der Tatsache, dass es mittlerweile eine leistungsstarke Testlandschaft im Landkreis gibt, war in den vergangenen Wochen auch durch die zunehmenden Lockerungen ein deutlicher Rückgang an Testungen zu verzeichnen. Die vom DLRG betriebene Teststation in Gillenfeld bleibt auf Wunsch des DLRG weiterhin in Betrieb.

 Die Testzentren waren innerhalb von wenigen Tagen Vorlauf am 8. März in Betrieb gegangen. Seither wurden die sechs Teststationen an zunächst drei Tagen in der Woche und zuletzt jeweils nur noch mittwochs und freitags von ehrenamtlichen Mitgliedern der DRK-Ortsvereine, des DLRG sowie mit Unterstützung von ehrenamtlichen Mitgliedern der Technischen Einsatzleitung des Landkreises betrieben. Pro Abend waren bis zu 40 ehrenamtliche Kräfte im Einsatz.

Seit März wurden insgesamt rund 23 000 Testungen verzeichnet. Der Rückgang der Nachfrage nach Tests hängt unter anderem mit der zunehmenden Impfquote zusammen, aber auch mit den Lockerungen. Während zu Beginn der Testphase bis zu 200 Testungen pro Teststation und Abend registriert wurden, sind es mittlerweile nur noch rund 300 Schnelltests pro Testtag an allen Stationen.

„Ich möchte mich ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Kräften für das geleistete Engagement bedanken. Seit nunmehr vier Monaten haben die Ehrenamtler an drei beziehungsweise zwei Tagen in der Woche durch ihren Einsatz einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet. Sie haben ihre Freizeit geopfert und mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, Infektionen frühzeitig aufzuspüren und Infektionsketten zu unterbrechen“, so Landrätin Julia Gieseking zum Ende der in Kooperation mit dem Landkreis Vulkaneifel betriebenen Teststationen. „Damit wir jedoch auch weiterhin niedrige Fallzahlen verzeichnen und Infektionsketten entsprechend frühzeitig unterbrechen können, bitte ich die Bürger des Landkreises Vulkaneifel weiterhin, von den vorhandenen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen“, so die Landrätin weiter.

Eine Übersicht über die verbleibenden vielfältigen Testmöglichkeiten im Landkreis Vulkaneifel ist auf der Homepage des Landes Rheinland-Pfalz zu finden unter: https://covid-19-support.lsjv.rlp.de/hilfe/covid-19-test-dashboard/