Ende der Buckelpiste ist in Sicht

Ende der Buckelpiste ist in Sicht

Serpentinen und Schlaglöcher - dafür ist die Landesstraße 52 bei vielen Pendlern zwischen Vulkaneifel und Moseltal bekannt. Jetzt wird die Piste für 950 000 Euro instand gesetzt und verbreitert.

Strotzbüsch/Lutzerath. Ein langgehegter Wunsch für manchen Pendler aus Lutzerath (Kreis Cochem-Zell) und Umgebung geht in Erfüllung: Die Landesstraße 52 zwischen dem Ort an der Grenze zum Vulkaneifelkreis und Strotzbüsch (Verbandsgemeinde Daun) wird auf 2,4 Kilometern Länge saniert. Die Piste wird dabei nicht nur instand gesetzt, sondern auch verbreitert.
"Die Straße ist eine wichtige Achse", berichtet Elke Lescher vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Cochem. Lescher hat auch Zahlen über die Frequenz parat: 1400 Fahrzeuge verkehren dort am Tag, darunter sind rund 140 Lastwagen.
"Das ist natürlich sehr erfreulich. Die Sanierung war überflüssig", sagt der Strotzbüscher Ortsbürgermeister Emil Maas. Die Strotzbüscher Gemeinderäte hatten bereits vor Jahren mit ihren Kollegen aus Lutzerath Kontakt aufgenommen, um die Sanierung voranzutreiben. "Die Straße ist für viele Bürger aus dem Vulkaneifelkreis wichtig, die in der Region um Cochem arbeiten", erklärt Maas.
Auch viele Bundeswehrsoldaten, die beim Fliegerhorst in Büchel stationiert sind, würden die Straße nutzen, um auf die Autobahn Richtung Süden zu kommen. Voraussichtlich ab Sommer werden vom LBM angeleitete Arbeiter die Strecke in Angriff nehmen.
Kostenpunkt: 950 000 Euro



Drei Monate lang wird die Straße dafür voll gesperrt. Die Umleitung soll über Immerath führen. Die große Steigung auf der Straße wirft Probleme auf, die Baustelle wird im sogenannten In-situ-Verfahren betrieben: Eine große Straßenbaumaschine, ein sogenannter Kaltrecyler, wirft an Ort und Stelle das Altmaterial als wieder gebrauchsfähiges Gut aus. Die Kosten werden mit 950 000 Euro angegeben. sts/sen