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Endspurt: Ende der B-257-Sperrung zwischen Oberstadtfeld und Wallenborn in Sicht

Endspurt: Ende der B-257-Sperrung zwischen Oberstadtfeld und Wallenborn in Sicht

Kurz vor den Feiertagen ist in einigen Dörfern Aufatmen angesagt, denn die Arbeiten an fast allen große Straßenbaumaßnahmen sind so gut wie beendet. Besonders die Sperrung der B 257 von Oberstadtfeld in Richtung Wallenborn hat viele Autofahrer genervt, doch nun wird die Straße noch vor Weihnachten wieder geöffnet.

Wenn jetzt vor Weihnachten endlich die Sperrschilder auf der B 257 in Richtung Bitburg wieder ins Depot gebracht werden, werden sich die Einwohner von Niederstadtfeld, Schutz, Weidenbach, Meisburg und Deudesfeld sicher freuen. Denn sie bekamen ein Jahr lang den ganzen Verkehr, der ansonsten an Wallenborn und Weidenbach vorbeirollt, ins Dorf "geliefert".Zusage des LBM

Und das war nicht wenig. "Hier sind unheimlich viele Lastwagen durchs Dorf gefahren, obwohl sie es nicht durften und schon in Meisburg umgeleitet wurden. Wir haben hier im Dorf zwei Engstellen, und die Kanalschächte auf der Straße gehen dadurch natürlich immer mehr runter. Wir sind wirklich sehr froh, wenn die Bundesstraße bald wieder offen ist", sagt Herbert Theisen, der Ortsbürgermeister von Weidenbach.

Dass dies noch vor Weihnacht geschehen wird, versichert Josef Arens vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein. "Das ist hundertprozentig sicher, auch wenn die letzte Deckschicht noch später aufgebracht wird", sagt er auf Nachfrage des TV. Laut LBM soll diese Deckschicht - die letzte Asphaltschicht - in der kalten Jahreszeit auf einer Bundesstraße grundsätzlich nicht mehr aufgebracht werden, da die Baufirma deren Qualität nicht mehr gewährleisten kann. Der Meisburger Ortsbürgermeister Johann Görgen hat auch das Verhalten der LKW-Fahrer bemerkt. Er sagt: "Aber es hat sich in Grenzen gehalten, da doch sehr viele LKW in Richtung Weidenbach weitergefahren sind und dort erst die Umleitung benutzt haben."

Mehr als ein Jahr lang, von November 2015 an, wurde die B 257 zwischen Wallenborn und Oberstadtfeld komplett erneuert und verbreitert. Die Kosten dafür liegen bei rund 2,8 Millionen Euro. In dieser Woche soll nun die Deckschicht aufgebracht werden, dann wird die Straße wieder geöffnet. Zur Freude sicher vor allem auch der Wallenborner, die seit Monaten teils große Umwege in Kauf nehmen müssen, um beispielsweise nach Daun zu kommen. Ihre Geduld war besonders gefragt, denn ursprünglich war ein Ende der Arbeiten schon für Ende Oktober in Aussicht gestellt worden.

Zwischen dem Kelberger Ortsteil Zermüllen bis zur Amtsgrenze der Kreuzung nach Rothenbach ist die Bundesstraße 257 inzwischen fertig gestellt, im Frühjahr geht es dann bis zum April kommenden Jahres jedoch weiter mit der Straßenerneuerung vom Kreuzungsbereich Rothenbach weiter bis nach Müllenbach. Die Gesamtkosten hier liegen bei 1,4 Millionen Euro.

Auch beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Höchstberg auf der K 94 sind die Arbeiten an dem 425 Meter langen Teilstück größtenteils beendet, die Durchfahrt ist schon wieder möglich. In Höchstberg liegen die Baukosten bei 920 000 Euro. Auch eine der wohl gefürchtetsten "Buckelpisten", die Kreisstraße 16 von Mehren nach Steiningen (Baukosten 830 000 Euro), ist nun Geschichte. Dort ist die letzte Deckschicht aufgebracht worden.