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Entscheidung steht bevor

Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) hat bei einem Besuch in Ulmen die Reaktivierung der Eifelquerbahn bis Gerolstein in Aussicht gestellt.

Daun/Gerolstein/Ulmen. (red)

"Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur Eifelquerbahn liegt vor. Das Gutachten hat ergeben, dass eine vollständige Reaktivierung von Andernach bis Gerolstein volkswirtschaftlich rentierlich ist," verkündete Minister Hendrik Hering bei einem Besuch in Ulmen (Kreis Cochem-Zell).

Diese Reaktivierung werde nun in Abstimmung mit dem Zweckverband Schienen-Personen-Nahverkehr umgesetzt, teilte der Minister mit. Am 9. Juni entscheidet der Verband über die weiteren Schritte.

Hering verwies auf die hohen Investitionskosten in die Eifelquerbahn in den vergangenen beiden Jahren, die sich wegen vieler zu erwartender positiver Effekte einer möglichen Reaktivierung aber gelohnt hätten.

Neben den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und eine bessere Verkehrsanbindung der Eifel an die Ballungszentren wie das Ruhr- und das Rhein-Main-Gebiet sieht Jörg Petry, Geschäftsführer der Vulkan-Eifel-Bahn, die die Freizeitfahrten auf der Eifelquerbahn veranstaltet, neue Möglichkeiten auch für den Tourismus. Er forderte in Ulmen eine sofortige Reaktivierung der Strecke und hoffte auf eine positive Entscheidung des Zweckverbands in der kommenden Woche.

Seit einigen Jahren werden auf der Eifelquerbahn zwischen Frühjahr und Herbst Freizeitfahrten an Wochenenden und Feiertagen angeboten. Zudem gibt es im Juli und August täglichen Fahrten zwischen Gerolstein über Daun nach Ulmen.