Erinnerung an tote Soldaten und Zivilmitarbeiter

Erinnerung an tote Soldaten und Zivilmitarbeiter

Zum Erinnerung an im Einsatz getötete Soldaten gibt es nun einen Gedenkstein in Daun. Er steht auf dem Gelände der Heinrich-Hertz-Kaserne.

Daun. Ein schwerer Tag für alle Soldaten und Angehörigen: Am 7. Juni 2003 werden bei einem Anschlag in Kabul vier Soldaten aus dem Fernmeldebereich 93 und unterstellten Verbänden getötet und 29 zum Teil schwer verwundet. Aus diesem Anlass fand - wie jedes Jahr seit dem Anschlag - ein ökumenischer Gottesdienst in der Heinrich-Hertz-Kaserne in Daun statt. Dabei wurde eine neu errichtete Gedenkstätte eingeweiht. Sie soll nicht nur an die Opfer des Attentats in Kabul erinnern, sondern an alle im Einsatz verstorbenen Soldaten und zivile Mitarbeiter des Standorts Daun.
Der evangelische Militärpfarrer Friedemann Schmidt sowie der katholische Militärpfarrer Heinrich-Peter Trierer segneten den Stein im Rahmen des Gottesdienstes ein. Gemeinsam mit den Soldaten und zivilen Mitarbeitern des Standortes Daun sowie den Gästen aus der VG Daun und der Stadt Daun begingen sie die Einweihungsfeier. Die Idee des Gedenksteins geht auf Soldaten des zweiten Fernmeldeaufklärungsabschnitts 931 zurück. Die Militärpfarrer brachten sich bei der Gestaltung der Gedenkstätte mit ein. red

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