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Erste Hilfe in Notfällen im Landkreis Vulkaneifel wird weiter verbessert

Erste Hilfe : Erste Hilfe in Notfällen im Landkreis Vulkaneifel wird weiter verbessert

(red) „Das hat sich gelohnt!“ – so war die einhellige Meinung der 18 Teilnehmer nach Abschluss des First-Responder-Lehrgangs beim DRK-Kreisverband Vulkaneifel.

Alle neuen „nebenberuflichen“ Lebensretter tragen dazu bei, dass die schnelle Erste Hilfe in Notfällen überall im Landkreis Vulkaneifel noch weiter verbessert wird. Diana Peters, DRK-Kreisgeschäftsführerin, freut sich: „Ich bin stolz darauf, dass sich 18 ehrenamtlich Engagierte bereit erklärt haben, diese verantwortungsvolle Aufgabe zum Wohl der Bürger im Kreis zu übernehmen. Ich danke auch den Ausbildern, die in vielen Stunden ihr Wissen weitergegeben haben.“

In der 92-stündigen Ausbildung (64 Stunden Sanitätsdienst-Ausbildung und 28 Stunden First-Responder-Fachlehrgang) wurden Grundlagen der erweiterten Ersten Hilfe vermittelt. Dazu zählen unter anderem Themen wie Herz-Lungen-Wiederbelebung, Defibrillation, Einsatztaktik, Grundlagen der Anatomie, Lagerungsarten und noch vieles mehr.

In Fallbeispielen werden das vermittelte Fachwissen und der Umgang mit dem Patienten nochmals vertieft. Die neuen „Helfer vor Ort“ stehen somit künftig in ihren Heimatgemeinden zur Verfügung. Obwohl das Rettungsdienstsystem gut ausgebaut ist, vergehen bis zur Ankunft des Rettungswagens oft wertvolle Minuten, die für Patienten lebensentscheidend sein können. Je schneller qualifizierte Maßnahmen erfolgen, desto günstiger ist der Heilungsablauf.

First Responder sollen genau dieses „therapiefreie Intervall“ zwischen Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung verkürzen und sind ein wichtiges zusätzliches Glied in der Rettungskette bis zum Eintreffen von Rettungsdienst oder Notarzt. Der DRK-Kreisverband hat in Zusammenarbeit mit seinen Ortsvereinen ein System in vielen Gemeinden des Kreises Vulkaneifel etabliert und erreicht, dass es mittlerweile 146 First Responder gibt.