Es braucht noch Zeit mit dem Park-and-Ride

Es braucht noch Zeit mit dem Park-and-Ride

Im Juni diesen Jahres hat der Gerolsteiner Stadtrat beschlossen, dass hinter dem Postgebäude ein neuer Parkplatz entstehen soll (der TV berichtete). Seitdem hat sich nicht viel getan. Wir haben bei den Verantwortlichen nachgehört.

Gerolstein. "Ein Parkplatzproblem", davor hatte Bauausschussmitglied Tim Steen bei einer Stadtratssitzung im Juni gewarnt. Das werden die Gerolsteiner bekommen, sollte man nicht frühzeitig mit der Planung eines Park-and-Ride-Platzes hinter dem Postgebäude anfangen. Der Grund: Wenn der Neubau der Hochbrücke beginnt, werden genau jene Flächen für die Bagger und das Material gebraucht, auf denen Städter und die Pendler bislang ihre Autos abgestellt haben - auf dem Kirmesplatz zum Beispiel. Seitdem gingen jetzt rund vier Monate ins Land. Passiert ist nichts. Das bestätigt Bauamtsleiter Carsten Schneiders auf Anfrage des TV: Weder die Planung stehe, noch wurden Fördergelder beantragt. Wie viel der neue Parkplatz kosten soll, weiß bei der Stadt noch niemand, ebenso wenig, wann man beginnen will mit dem Bau. Bislang sei das alles noch "eine fixe Idee", so Schneiders.
Steen drückt sich ähnlich aus. Mit den Arbeiten an der Hochbrücke soll es ja erst 2019 losgehen, sagt er. Und selbst dieses Datum hält er für unrealistisch: "Wir werden länger brauchen." Das prophezeite Parkplatzproblem liegt also noch in weiter Ferne. Und im Moment "warte man lieber ab" - zum Beispiel darauf wie es mit der Stadtentwicklung so weitergehe. cha

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