Es geht weiter

GEROLSTEIN. (vog) Der Wochenendbetrieb der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch läuft ungestört weiter. Als Folge des Unfalls vom vergangenen Wochenende wird der Bahnübergang erneuert. Bis dahin darf auf diesem Teilstück statt 50 nur zehn Stundenkilometer schnell gefahren werden.

"Wir sind glücklich, dass der Schienenbus repariert werden kann", freut sich Jörg Petry, Chef der Vulkaneifelbahn (VEB). Nach einer Kollision des Schienenbusses am vergangenen Wochenende mit einem Traktor-Großballenpresse-Gespann auf einem Bahnübergang, musste sich Petry schnell nach einem Leihfahrzeug umsehen (der TV berichtete). Gestern waren die Gutachter vor Ort. "Der Schienenbus hat keinen Rahmenschaden. So bald die Versicherung grünes Licht gibt, wird er repariert. In etwa zwei Monaten ist er wieder einsetzbar", erklärt Petry. Der Schaden wird auf 20 000 Euro geschätzt. 40 000 Euro soll die Erneuerung des Bahnüberganges und der 50 Meter Gleise in diesem Streckenabschnitt kosten. Petry: "Die Arbeiten werden außerhalb des Wochenendbetriebs in den nächsten drei Wochen erledigt." Mit Hilfe der Feuerwehr aus Dockweiler hatten VEB-Mitarbeiter die durch den Unfall um acht Zentimeter verzogenen Gleise wieder gerade gerückt. VEB-Betriebsleiter Marco Petry: "Zur Sicherheit haben wir auf diesem Streckenabschnitt das Tempo von 50 auf zehn Stundenkilometer reduziert." Die VEB zählt momentan Rekordzahlen auf der Eifelquerbahn. "Wir haben am Wochenende bis zu 700 Fahrgäste. Stark angestiegen sind die Zahlen der Radfahrer, die die Eifelquerbahn als Zubringer zum Mosel-Maare-Radweg nutzen", sagt VEB-Chef Petry nach einem Blick auf die Ticketlisten. Samstags und sonntags fährt die Eifelquerbahn von Gerolstein und Kaisersesch im Zwei-Stunden-Takt. Es sind zwei Schienenbusse unterwegs. Die Saison endet am 31. Oktober.