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Etliche Unfälle und umgestürzte Bäume nach Wintereinbruch in der Vulkaneifel

Viele Unfälle auf schneeglatten Straßen : Wintersturm fegt in der Vulkaneifel Bus von der Straße

Bei dem Wintereinbruch am Sonntag wurden in der Vulkaneifel bei mehreren Verkehrsunfällen sieben Menschen verletzt.

Die Polizeiinspektion Daun hat den Wintereinbruch am Sonntagnachmittag, 27. Dezember, gut zu spüren bekommen.

Um die Mittagszeit kam es zu ersten Unfällen. Auf der B 257 in Daun-Neunkirchen  und in Ellscheid auf der B 421 kamen zwei Autos wegen plötzlicher Glätte von der Fahrbahn ab. Bei den Unfällen wurden Verkehrszeichen und Schutzplanken beschädigt. Gegen 14 Uhr folgten weitere Unfälle im Großraum Daun. In Weiersbach (L 46) rutschte ein Auto von der Straße gegen einen Baum; in der Bahnhofstraße krachte ein Fahrzeug gegen eine Begrenzungsmauer und im Kreisverkehr der Bitburger Straße kollidierte ein Linienbus mit einem Auto. Bei all diesen Ereignissen entstand nur Blechschaden – verletzt wurde bis dahin niemand.

Um 15.28 Uhr wurde dann aber ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Omnibusses mit Fahrgästen gemeldet. Es stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug der Linie 500 in Dockweiler durch eine starke Windböe von der Fahrbahn der B 410 geweht und neben der Straße gegen einen Baum geprallt war. Der 48-jährige Busfahrer sowie fünf Fahrgäste wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden alle vorsorglich auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt und behandelt.

 Wintersturm Hermine hat auch in der Südeifel Spuren hinterlassen.
Wintersturm Hermine hat auch in der Südeifel Spuren hinterlassen. Foto: tv/Feuerwehr Südeifel

Gegen 16.02 Uhr verlor dann auf der winterglatten Fahrbahn der K 33 ein Mann bei Gerolstein-Gees die Kontrolle über sein Auto, kam von der Fahrbahn ab und wurde drei Meter eine Böschung hinabgeschleudert. Er konnte unverletzt das Auto verlassen und einen Notruf absetzen. Seine schwangere Beifahrerin blieb bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte sicherheitshalber im Wagen. Sie wurde anschließend in einer gynäkologischen Abteilung eines Krankenhauses behandelt. 

 Bei etlichen Unfällen in der Vulkaneifel wurden viele Menschen leicht verletzt.
Bei etlichen Unfällen in der Vulkaneifel wurden viele Menschen leicht verletzt. Foto: Fritz-Peter Linden

Im weiteren Tagesverlauf kam es zu Unfällen in Dockweiler, in der Straße „In der Heck“ und in Wiesbaum auf der L 26. Grund für beide Unfälle waren wieder der Schneefall, aber zumindest teilweise auch die nicht auf die schwierige Witterung angepasste Geschwindigkeit. Darüber hinaus wurden dutzendfach umgestürzte Bäume gemeldet, zahlreiche Strecken mussten gesperrt werden. Hiervon war unter anderem auch die Kreisstraße 28 zwischen Densborn und Meisburg betroffen. Zahlreiche Bürger meldeten zudem Stromausfälle.