Familienfete trotzt Terminproblemen

Familienfete trotzt Terminproblemen

Gerolstein hat am Wochenende sein Stadtfest gefeiert. Vor allem Familien mit Kindern kamen auf ihre Kosten. Higlight waren riesige Plastikbälle, mit denen man über das Wasser rennen konnte.

Gerolstein. "Wir wollen vor allem Familien ansprechen", erklärt Hans Peter Böffgen, Geschäftsführer der Touristinformation Gerolsteiner Land. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein unterstützt er die Stadt bei ihrem Sommerfest. Mit im Boot sind auch die Gerolsteiner Burgnarren, die für die Kölsche Nacht am Freitagabend zuständig waren.
Größter Anziehungspunkt für Kinder ist ein überdimensionales Planschbecken, auf dem kleine Gestalten in großen Plastikkugeln herum rollen. Water Balls, Wasserbälle, heißt die Attraktion. Statt mit Bällen zu spielen, klettern die Kinder in die Bälle hinein und versuchen, darin übers Wasser zu laufen. Einige Meter weiter buddeln Kinder in einem riesigen Sandhaufen. Wer Münzen oder Edelsteine findet, bekommt einen Preis.
Regen verhindert Flohmarkt


Eigentlich sollte schon am Samstag ein großer Flohmarkt das Bild am Brunnenplatz abrunden, aber "viele haben abgesagt oder sind nicht gekommen, weil sie Angst vor Regen hatten", erklärt Wolfgang Bonefas, der gemeinsam mit seiner Frau Anita Niesen für die Organisation zuständig ist. Am Sonntag dann ein ganz anderes Bild: "Wir haben den Platz voll und es sind viele dazu gekommen", freut sich Bonefas. Nudeln in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Würzsoßen, aber auch kunstvolle Gläser, Schmuck oder Holzschnitzereien werden genauso angeboten wie gebrauchte Spielsachen, Kinderkleidung und andere Flohmarktartikel . Gleichzeitig mit dem Gerolsteiner Stadtfest wird in Prüm die Salvator- und in Daun die Laurentiuskirmes gefeiert.
"Die Stadt wollte ein Sommerfest im August und hat den Termin festgelegt", sagt Hans Peter Böffgen. Die Erkenntnis der Terminkollision sei da, betont Böffgen.
Deshalb werden demnächst Gespräche geführt, wie und wann das Stadtfest im kommenden Jahr gefeiert wird. Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz und der Vorsitzende des Gewerbevereins, Hans Hermann Grewe, haben sich dazu auch mit Besuchern des Festes unterhalten. "Es ist schön hier und es kostet nicht so viel wie auf einer Kirmes", erklärt eine junge Mutter, die mit ihrer vierjährigen Tochter unterwegs ist.
Auch das ist ein Argument, das in die Planung zukünftiger Stadtfeste einfließen wird. AIX