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FDP schickt ihren Vorsitzenden Marco Weber wieder ins Rennen

FDP schickt ihren Vorsitzenden Marco Weber wieder ins Rennen

Nach 2011 nimmt Marco Weber einen zweiten Anlauf, um für die FDP den Sprung in den rheinland-pfälzischen Landtag zu schaffen. Der Kreisverband Vulkaneifel hat den 40-Jährigen als Direktkandidaten nominiert. Ersatzkandidat ist Markus Schmitz aus Üdersdorf.

Daun/Lissendorf. Lauter alte Bekannte, mit denen es Marco Weber bei der Landtagswahl im März 2016 zu tun haben wird: Neben ihm bewerben sich nach derzeitigem Stand Gordon Schnieder (CDU), Astrid Schmitt (SPD) und Dietmar Johnen (Grüne) um das Direktmandat im Wahlkreis 20 (deckungsgleich mit dem Kreis Vulkaneifel). Allesamt Kreistagsmitglieder wie Weber - man kennt sich, teilweise schon seit vielen Jahren. Einen großen Unterschied gibt es allerdings: Im Gegensatz zu CDU, SPD und Grünen ist die FDP seit 2011 nicht mehr im Landtag vertreten. Zurück ins Landesparlament: Das ist denn auch für Marco Weber das große Ziel, am besten mit ihm als Mitglied einer neuen FDP-Fraktion. Dass er das über den Gewinn des Direktmandats schafft, ist eher unwahrscheinlich, der Kreis Vulkaneifel ist seit jeher eine sichere Bank für den jeweiligen CDU-Landtagskandidaten. Deshalb will der 40 Jahre alte Landwirt aus Lissendorf möglichst weit vorn auf der Landesliste seiner Partei landen: "Ich strebe einen Platz zwischen 4 und 6 an."
Wichtige Themen sind für den Lissendorfer die Bildung und der ländliche Raum, speziell die Landwirtschaft, schließlich ist er auch seit Ende des Jahres 2014 Vorsitzender des Kreisbauernverbands.
Kein gutes Haar lässt Weber an der rot-grünen Landesregierung, wenn es um das Thema Kommunalreform geht. "Ein reines Chaos, verbunden mit der Demontage des Kreises."
Für ihn hat die Vulkaneifel Zukunft, in welchen Gebietsgrenzen, da ist der FDP-Kreisvorsitzende offen: "Wir sperren uns einer Kreisreform nicht, allerdings müssen erst mal die Hausaufgaben gemacht werden. Das heißt: Definieren, wer welche Aufgaben wahrnimmt. Einwohnerzahl oder Wirtschaftskraft dürfen nicht die maßgeblichen Kriterien sein." sts