Festival "Klassiker auf dem Vulkan" setzt 2020 auf Publikumsmagneten

Festival : Sommer, Musik und open air am Maar - "Klassiker auf dem Vulkan" setzt 2020 auf Publikumsmagneten

Die 2020er Auflage des Festivals „Klassiker auf dem Vulkan“ setzt auf Publikumsmagneten und das bewährte Rezept, eingängige Musik in besonderem Naturambiente zu bieten. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Wenn ein Kulturevent immer mehr Sponsoren anlockt, kann das als Beweis gelten: Die Veranstaltung kommt bei vielen Menschen an, so dass mit der finanziellen oder arbeitstechnischen Unterstützung auch ein Zugewinn an gutem Image verbunden ist. Bei „Klassiker auf dem Vulkan“ geht die Rechnung auf, wie Dauns Stadtbürgermeister Friedhelm Marder erfreut bei der Vorstellung des diesjährigen Festivalprogramms vermerkte: „In der abgelaufenen Saison hatten wir zwölf Sponsoren, jetzt sind es 17 — das ist ein enormer Erfolg!“

Thomas Klassmann, Vulkaneifeler Regionalchef des Hauptsponsors Volksbank RheinAhrEifel, begründete dann gleich, warum sein Haus das Engagement nun ebenfalls „deutlich ausgeweitet“ habe: „Das Festival hat eine große Bedeutung erlangt, auch überregional. Denn die Idee und die Spielorte, die es zu bieten hat, sind einzigartig. Das führt natürlich dazu, dass mehr Wertschöpfung in der Region bleibt, und da helfen wir gern, die Eintrittspreise erschwinglich zu halten.“

Das dürfte nicht nur Touristen, die vor allem wegen des Musikgenusses im Gemündener Maarkessel kommen, zufrieden stimmen, sondern ebenso Einheimische. Doch nach wie vor ist es die Musik selbst, die anzieht und eine Naturkulisse, die als Konzertbühne selbst für eingefleischte Dauner einen fast exotischen Zauber entfaltet. Atmosphärisch dürfte sich manch einer an Bregenz erinnert fühlen. Hier treten in diesem Sommer einmal mehr die Kölsch-Rockband Brings (26. Juni) auf, es folgt die „Nacht der Tenöre“ (27. Juni) und die Joe Cocker Tribute (4. Juli), die – wie Michaela Schenk vom Veranstalter Gesundland Vulkaneifel erklärte – weit mehr ist als eine Coverband, sondern die Originalbesetzung, nach Cockers Tod im Jahr 2014 natürlich mit anderem Sänger.

Aber auch die Pfarrkirche St. Nikolaus kommt als Bühne zu Ehren, gleich beim Eröffnungskonzert am 21. Juni mit der regionalen Formation Saxoforte. Das Quartett, bestehend aus Uli Nonn, Wilfried Umbach, Markus Laux und Walter Eich, schlägt mit Eigenkompositionen und Interpretationen von Musik aus vier Jahrhunderten die Brücke zwischen magischem Vulkaneifeler Sound und Weltmusik. Sie lassen Jazz, Pop, Blues und Swing in ihre Klangkultur einfließen.

Ganz frisch und neu interpretiert Oliver Steller „Gedichte von Goethe bis heute“, mal gesungen, mal rezitiert, mal von der Gitarre begleitet. Lyrik hat bei ihm nichts Verstaubtes, sondern sprüht vor Lebendigkeit und Ironie. Seine Veranstaltung übernimmt am 29. Juni im Forum den Part, den das Festival schon traditionell gerade für ganz junge Besucher und ebenso für Literatur- oder Theaterbegeisterte anbietet. Die Schulvorstellungen sind zum Teil bereits ausverkauft.

Bei allem Erfolg will „Klassiker auf dem Vulkan“ noch mehr Resonanz erreichen. „Wir wollen verstärkt auch in der Südeifel präsent sein“, gab Friedhelm Marder das Ziel vor, mehr Zuschauer nicht nur aus der Vulkaneifel oder den klassischen touristischen „Quellgebieten“ anzusprechen, sondern ebenso aus anderen Teilregionen der Eifel. Eine neu konzipierte Festivalbroschüre, die nicht nur als Flyer gefaltet, sondern auf 16 Seiten mit vielen Detailinformationen und Impressionen  herausgegeben wird, soll dazu beitragen.

„Außerdem nutzen wir jetzt einen Newsletter an 70.000 Abonnenten von Ticket Regional und haben die Homepage neu aufbereitet“, erläuterte Petra Braun vom Gesundland Vulkaneifel. Und besondere Übernachtungspauschalen im Hotel Müller, in Daun-Gemünden ganz nah an der Maarbühne gelegen, sollen Lust auf eine Eifel-typische Verbindung von Kultur und Natur machen.

Tickets sind ab sofort unter 06592/9513-11 und -13 zu haben, nähere Infos auch auf www.klassikeraufdemvulkan.de.

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