Feuerwehrhaus wird saniert und umgebaut
Zwei wichtige Projekte, die Sanierung der zentralen Sportanlage sowie der Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Kelberg, waren Themen in der Sitzung des Verbandsgemeinderats Kelberg am Donnerstag. Zudem wurde der Haushalt für 2010 beschlossen.
Kelberg. Die mehr als 30 Jahre alte Sportanlage in Kelberg hat ihre besten Jahre hinter sich: Das Umkleidegebäude ist renovierungsbedürftig, das Drainagesystem des Hartplatzes ist nicht mehr voll funktionsfähig, und der Zaun müsste erneuert werden. An einer Sanierung geht kein Weg vorbei, aber bei Kosten von mehr als einer Million Euro braucht die Verbandsgemeinde (VG) Kelberg Zuschüsse.
Dazu müsste das Projekt auf der Sportstättenbau-Prioritätenliste des Kreises ganz oben stehen. Denn nur ein Vorhaben, das auf dem ersten Platz steht, hat Aussicht auf Förderung. Den begehrten Platz ganz oben belegt aber für dieses Jahr die Sanierung des Freibads in Stadtkyll. Aber die Verbandsgemeinden Kelberg will gewappnet sein, falls dieses Vorhaben 2010 nicht realisiert werden kann. Der VG-Rat hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass beim Kreis beantragt wird, dass die Sanierung der Kelberger Sportanlage vorgezogen werden soll, wenn es in Stadtkyll nicht klappt.
Kosten werden auf rund eine Million Euro geschätzt
Konkret wird es für ein Projekt, dass die Verbandsgemeinde (VG) Kelberg auch schon seit Jahren beschäftigt: den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Kelberg.
Eine bereits seit längerem vorliegende Planung wurde überarbeitet und am Donnerstag dem Verbandsgemeinde-Rat von Planer Stefan Bauer vorgestellt. Auf rund eine Million Euro werden die Kosten geschätzt, der größte Anteil davon entfällt auf den Neubau einer Halle und eines Zwischentrakts. Das derzeitige Feuerwehrhaus wird saniert, die dazu gehörigen alten Garagen werden abgerissen. Mit diesen Arbeiten soll laut Bürgermeister Karl Häfner noch in diesem Jahr begonnen werden.
Viele Vorarbeiten sind in nächster Zeit zu leisten, vor allem aber muss noch eine Übergangslösung für die Kelberger Feuerwehr gefunden werden, wenn die großen Bauarbeiten begonnen haben.
Mit großer Mehrheit hat der Rat den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Bei einem Gesamtvolumen von rund 4,2 Millionen Euro ist ein kleines Plus von knapp 17 000 Euro zu verzeichnen. Die Schwerpunkte bei den Investitionen liegen auf die Schulen, vor allem die in Kelberg, deren Grundschulzweig ab dem Schuljahr 2010/2011 Ganztagsschule wird (der Trierische Volksfreund berichtete). Dafür sind Sanierungsarbeiten nötig, deren Kosten auf 50 000 Euro geschätzt werden.
Anders als in den übrigen Verbandsgemeinden im Kreis bleibt die Höhe der Umlage, die die 33 Ortsgemeinden an die Verbandsgemeinde zahlen müssen, unter 40 Prozent. Sie steigt von 37 auf 39 Prozent.