Filmemacher zeigt sein Werk über Otto Pankok

Filmemacher zeigt sein Werk über Otto Pankok

Die Kronenburger Filmemacher Katharina und Dietrich Schubert zeigen am Sonntag, 22. März, um 16 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Hellenthal, Kirschseiffen 24, einen Film über den Maler Otto Pankok in der Eifel 1942-1946. Die Veranstaltung steht im Ramen der Erinnerungsarbeit an die jüdische Gemeinde im oberen Oleftal. Der Film stammt von Dietrich Schubert, der an diesem Sonntag persönlich für Fragen zur Verfügung steht.

Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben, Spenden für die weitere Arbeit der Initiative "JudiT.H" sind erwünscht.
Otto Pankok (1893-1966) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts. Sofort nach Hitlers Machtübernahme 1933 versuchte er, dem Schreckensregime mit seinen Bildern etwas entgegenzusetzen, und geriet zunehmend ins Visier der Gestapo. Das NS-Regime diffamierte ihn als "entarteten" Künstler. Mehr als 50 seiner Werke wurden aus deutschen Museen entfernt und später vernichtet.
Um den Nachstellungen der Gestapo zu entgehen und unbeobachtet arbeiten zu können, zog Otto Pankok sich immer öfter in die Abgeschiedenheit ländlicher Regionen zurück. Bei einem Aufenthalt in Iversheim in der Eifel 1941 machte ihn der Schriftsteller Jakob Kneip auf ein beschädigtes, leer stehendes Haus im nahe gelegenen Ort Pesch aufmerksam. Mit Ehefrau Hulda und Tochter Eva kam Otto Pankok im September 1942 dort an. Im Mittelpunkt des Films steht der weitgehend unbekannte Lebensabschnitt 1942-1946. Eva Pankok, seine Tochter, und Zeitzeugen aus Pesch erinnern sich. red

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