Firmlinge empfangen das Sakrament

Firmlinge empfangen das Sakrament

Etwa 400 Jugendliche aus dem Dekanat Daun werden zurzeit vom Ruhestandsweihbischof Leo Schwarz gefirmt. Einen der ersten der insgesamt neun Firmgottesdienste feierten 63 Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Kelberg in der St.-Hubertus-Pfarrkirche Hilgerath.

Beinhausen/Kelberg/Daun. (bb) "Wer nicht mitsingt, wird nicht gefirmt", sagte der 79-jährige Weihbischof Leo Schwarz zu Beginn des Firmgottesdienstes in Beinhausen freundlich, aber bestimmt. Mit Erfolg: Mit festen Stimmen erneuerten die Mädchen und Jungen ihr Taufgelübde und sangen zusammen mit der Gemeinde die Lieder. Und auch als Weihbischof Leo Schwarz predigte, waren sie konzentriert und aufmerksam. "Ihr habt Ansehen, weil Gott euch ansieht" und "ihr braucht Kraft, damit ihr nie den Mut verliert", sagte er den jungen Menschen.

Er habe sich von seinem derzeitigen priesterlichen Betätigungsfeld Bolivien in sein Trierer Heimatbistum auf den Weg gemacht, um mit den Firmbewerbern des Dekanats Daun ins Gespräch zu kommen und ihnen das Sakrament zu spenden. "Nun gehört ihr dazu", erklärte er mit Blick auf die Bedeutung der Firmung als vollständige Eingliederung in die Kirche. Der Weihbischof salbte jedem einzelnen die Stirn und legte ihnen zum Friedensgruß die Hand auf. "Macht in eurer Pfarrgemeinde mit", appellierte er.

Seit Ende August hatten zehn Katechetinnen die 63 Firmbewerber der Pfarreiengemeinschaft Kelberg, Beinhausen/Hilgerath und Uess auf die Firmung vorbereitet. Dem Firmgottesdienst ging ein Gespräch des Weihbischofs mit den Jugendlichen im Gemeindehaus Neichen voraus.

In der Pfarrkirche stellte Julia Lenarz aus Kelberg dem Weihbischof die sozialen Projekte der Gruppen vor: die Unterstützung der Dauner Tafel und der Trierer Villa Kunterbunt, die Beschäftigung mit Bewohnern von Seniorenheimen oder Patienten auf Pflegestationen.

Als Vorsitzende des Pfarreienrats gratulierte Margit Wirtz aus Boxberg den Neugefirmten. Daniela Wagner aus Boxberg und einige Firmlinge musizierten während des Gottesdienstes.

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