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Freie Bahn für den nächsten Zusammenschluss

Freie Bahn für den nächsten Zusammenschluss

Vertreter der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel beschließen den Zusammenschluss mit Mülheim-Kärlich.

Daun/Kelberg/Bad Neuenahr-Ahrweiler (sts) Die Volksbank (Voba) Rhein-Ahr-Eifel wächst weiter: 255 Vertreter der Bank aus den Kreisen Mayen-Koblenz, Ahrweiler und Vulkaneifel haben einstimmig die Fusion mit der Volksbank Mülheim-Kärlich beschlossen. Die Generalversammlung der Voba Mülheim-Kärlich hatte bereits Mitte Mai mit großer Mehrheit für die Verschmelzung votiert. Der Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar.
Das fusionierte Institut heißt nach wie vor Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG, hat eine Bilanzsumme von 2,5 Milliarden Euro und wird getragen von mehr als 94 000 Eigentümern. 530 Mitarbeiter betreuen in 36 Zweigstellen im Geschäftsgebiet, zu dem der größte Teil der Verbandsgemeinde (VG) Daun und die komplette VG Kelberg gehören, rund 150 000 Kunden. Darüber hinaus votierten die Vertreter für die Ausschüttung einer Dividende von fünf Prozent an die Mitglieder.
Voba-Vorstandsvorsitzender Elmar Schmitz erläuterte den Vertretern insbesondere die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringe. "Wir bauen unsere Bank um und nicht ab, um die Kunden auf allen Kanälen zu erreichen", betonte er.
"Wir werden deshalb in den kommenden Jahren zum einen verstärkt in die entsprechende Technik und Infrastruktur investieren. Denn wir sehen die Digitalisierung als Chance und nicht als Problem." Für das Geschäftsjahr 2016 sprach der Vorstand von einem "guten Ergebnis". Die Bilanzsumme sei auf 2,33 Milliarden Euro gestiegen. Insgesamt betreuen die Mitarbeiter der Volba ein Kundenvolumen von 4,5 Milliarden Euro.Extra: SO IST DER AUFSICHTSRAT NUN BESETZT


Aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind Bernd Geisen, Franz-Josef Jax, Manfred Kürsch sowie Lothar Rosenbaum. Wiedergewählt wurden Franz-Josef Jax und Lothar Rosenbaum. Im Amt bestätigt wurden: Ulrike Meffert, Thomas Reicharz und Marina Stolz.