Freie Wähler wollen Ratspräsenz ausbauen
Daun · 33 Mitglieder der FWG bewerben sich am 25. Mai um den Einzug in den Rat der Verbandsgemeinde Daun. Die aktuelle Zahl von vier Mandaten soll übertroffen werden.
Daun. Die Liste Hölscher ist Geschichte, bei der Wahl zum Verbandsgemeinderat Daun im Mai treten die Freien Wähler (FWG) zum ersten Mal ganz offiziell unter diesem Namen an. Auch wenn er nicht mehr Namensgeber ist, die Kandidatenliste wird wieder von Antonius Hölscher aus Daun angeführt, gefolgt vom derzeitigen VG-Beigeordneten Karl-Heinz Schlifter aus Gillenfeld. Auf dem dritten Platz steht Günter Altmeier aus Üdersdorf, der auch in der zu Ende gehenden Wahlperiode Mitglied des VG-Rats war. Zwei bekannte Namen fehlen auf der Liste, darunter der des derzeitigen Fraktionsvorsitzenden Peter Trim aus Daun. Der 66-Jährige führt persönliche Gründe dafür an, nach zehn Jahren (fünf Jahre für die FWG, fünf Jahre für die Grünen) nicht mehr für den VG-Rat zu kandidieren. Nicht mehr dabei ist auch das derzeitige Ratsmitglied Gerhard Herzog aus Daun. Sein kommunalpolitischer Schwerpunkt soll künftig auf dem Stadtrat Daun liegen. KOMMUNALWAHL 2014
Derzeit hat die FWG vier Sitze im VG-Rat Daun und stellt einen Beigeordneten. Geht es nach Karl-Heinz Schlifter, sollte es in der nächsten Wahlperiode " mindestens ein Mandat, gerne aber auch zwei mehr sein". Den Geschäftsführer der FWG in der VG Daun freut, dass es nicht schwierig war, genug Bewerber zu finden: "Unsere Liste umfasst zehn Leute mehr als vor fünf Jahren." Ziel der FWG sei es, "mit ihren ortskundigen Kandidaten parteiunabhängige Zukunftsperspektiven und Problemlösungen für die VG zu entwickeln". Unter anderem setzt sich die FWG für eine Erhöhung der Attraktivität und den Erhalt der Vulkaneifel sowohl für Einheimische als auch für Gäste sowie für eine "rücksichtsvolle Energie- und Rohstoffgewinnung" ein. Angestrebt werde auch die Entwicklung der Ortskerne sowie der "maßvolle Umgang mit dem Geld der Steuerzahler" sowie grundsätzlich eine Verbesserung der Situation der Gemeinden. stsDie Kandidaten: 1. Anton Hölscher (Daun), 2. Karl-Heinz Schlifter (Gillenfeld), 3. Günter Altmeier (Üdersdorf), 4. Carmen Kohnen (Üdersdorf), 5. Erwin Steffes (Mückeln), 6. Helmut Giesen (Daun), 7. Thomas Schlifter (Gillenfeld), 8. Irene Sartoris (Strohn), 9. Lothar Kaspers (Schalkenmehren), 10. Wolfgang Kohnen (Üdersdorf), 11. Leo Lenerz (Gillenfeld), 12. Bärbel Busch (Gillenfeld), 13. Hans-Georg Ahrend (Üdersdorf), 14. Uwe Hastedt (Üdersdorf), 15. Hans-Peter Kühn (Daun), 16. Marianne Kläs (Üdersdorf-Trittscheid), 17. Egon Jax (Gillenfeld), 18. Franz Donkers (Daun), 19. Josef Utters (Dockweiler), 20. Gudrun Bauer (Daun-Weiersbach), 21. Daniel Lux (Gillenfeld), 22. Hermann Gehrmann (Daun-Steinborn), 23. Jürgen Huschens (Gillenfeld), 24. Miriam Ahrend (Üdersdorf), 25. Peter Kuth (Üdersdorf), 26. Jan Daniel (Mückeln), 27. Paul-Rainer Busch (Gillenfeld), 28. Alfred Lorenz (Daun-Pützborn), 29. Otto Maas (Kirchweiler), 30. Rafael Miczka (Gillenfeld), 31. Manfred Sartoris (Daun-Boverath); 32. Werner Wilhelms (Gillenfeld), 33. Alexander Stolz (Üdersdorf).