Friedensmarsch von Genf nach Brüssel

1200 Kilometer muss ein Wanderer von Genf nach Brüssel zurücklegen. Eine internationale Gruppe von Friedens- und Umweltaktivisten hat sich vorgenommen, diese Strecke innerhalb von zwölf Wochen zurückzulegen.

 Etappenziel erreicht: die Friedensmarschierer vor dem Kalkofen bei Niederehe. Foto: privat

Etappenziel erreicht: die Friedensmarschierer vor dem Kalkofen bei Niederehe. Foto: privat

Daun. (red) Am 26. April fiel der Startschuss in Genf. Am 16. Juli soll das Ziel erreicht werden. Da treffen die Friedens- und Umweltaktivisten in Brüssel ein. Auf ihrem Weg sind sie an zahlreichen Orten vorbeigekommen, die von der Atomindustrie oder den Atomwaffendepots betroffen sind. Ziel ist, deren fatale Auswirkungen auf der ganzen Welt aufzuzeigen und das Bewusstsein für Frieden, regenerative Energien und einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern.

Jede Woche legt die alternative Wandergruppe einen Ruhetag ein, zuletzt am Atomwaffendepot Büchel. Auf der Strecke von Kelberg bis Ahrhütte (30 Kilometer) wurde sie von drei Mitgliedern der Friedensgruppe Daun begleitet.

Trotz Sturm und Regenschauern war die Stimmung der Friedensmarschierer, die Friedensfahnen und Transparente mit sich führten, gut, und die Verständigung klappte ausgezeichnet, obwohl die Teilnehmer aus acht verschiedenen Staaten kamen.

"Wir sind absolut begeistert von der Landschaft der Eifel und der Gastfreundschaft der Menschen hier", meinte Sophie aus der Normandie nach der Wanderung: So wurden die Wanderer zum Beispiel in Rothenbach zum Tee eingeladen, ein Imker spendierte ihnen Honig, und eine Bürgerin aus Borler erfreute sie sogar mit einem Friedensgeläut in der Heyer-Kapelle.

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