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Natur: Für Fische geht es in der Kyll nun wieder bergauf

Natur : Für Fische geht es in der Kyll nun wieder bergauf

Der Umbau der Wehranlage an der Birgeler Mühle für fast eine halbe Million Euro ist nach mehr als einem halben Jahr Bauzeit abgeschlossen.

Birgel (mh) Der Landkreis Vulkaneifel hat mit dem Umbau der Wehranlage der Birgeler Mühle, dem Bau einer speziellen Fischaufstiegsanlage und einer Investition von rund 460.000 Euro die ökologische Durchgängigkeit der Kyll an dieser Stelle hergestellt. Nach mehr als einem halben Jahr Bauzeit ist das Vorhaben nun abgeschlossen.

Seit dem Jahr 2000 wird europaweit das Ziel verfolgt, dass sowohl fließende als auch stehende Gewässer einen guten Zustand erreichen. Ein Punkt davon ist ist die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit in Flüssen. Damit soll Fischen und sonstigen im Wasser lebenden Tieren die ungehinderte Wanderung sowohl stromauf- als auch stromabwärts ermöglicht werden.

Der Landkreis Vulkaneifel, zuständig für die Unterhaltung der Kyll, hat daher im vergangenen halben Jahr die Wehranlage an der Birgeler Mühle am Ortseingang des Dorfes umbauen und um eine Fischtreppe erweitern lassen. Denn bisher war das Bauwerk ein unüberwindliches Hindernis für Fische und andere Wasserlebewesen der Kyll. Ein Austausch dies- und jenseits der Anlage fand also nicht statt. Das hat sich nun geändert.

Seit vergangenem Oktober wurde das vorhandene Wehr durch ein sogenanntes Raugerinne, eine spezielle Fischaufstiegsanlage, ersetzt.

Mit der Planung und der fachtechnischen Begleitung der Maßnahme wurde das Ingenieurbüro Reihsner aus Wittlich beauftragt. Die Arbeiten hat die Firma Balter aus Losheim übernommen. Nach Fertigstellung war nun Bauabnahme.