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Füreinander da sein lautet das Motto

Füreinander da sein lautet das Motto

Auf dem Weg, die Dörfer rund ums Pulvermaar in eine "Sorgende Gemeinschaft" zu verwandeln, waren die Bürger zu einem "Dichter-Wettbewerb" aufgerufen. Gewinner und ihre Vierzeiler wurden ibeim Adventsmarkt vorgestellt.

Gillenfeld. Dass die "Sorgende Gemeinschaft" immer mehr zum Thema wird, stellt sich auch bei den Vorbereitungen des Kulturprogramms des Gillenfelder Adventsmarkts heraus. So hatte Dietmar Geib als der Beauftragte für das Kulturprogramm einen Dichter-Wettbewerb ins Leben gerufen. Die User der Adventsmarkt-Seite in Facebook waren aufgefordert, einen Vierzeiler zu verfassen, der sich mit der "Sorgenden Gemeinschaft" und den dazugehörigen Themen auseinandersetzt. Die meisten Likes erhielt das Gedicht von Julia Huschens aus Gillenfeld: "Gemeinsam füreinander Sorge tragen/In schlechten wie in guten Tagen/In Tatenkraft und Freundschaft vereint/Was sonst ist mit Sorgender Gemeinschaft gemeint?" Ihr Preis war eine Laterne der Aktion "Stiller Advent". Den zweiten Platz belegte Helmut Schäfer aus Strohn mit folgendem Vierzeiler: "Zusammen im Alter sein Leben gestalten/Gemeinsam erleben, von Sorgen befreit/Und trotzdem sein Wesen, sein Ich zu behalten/Das wär' ein Dasein am Ende der Zeit." Als Zweitplazierter erhielt Schäfer einen Gutschein für einen Besuch im "Scheunencafé" Gillenfeld. Norbert Weber aus Gillenfeld kam mit seinen Reimkünsten auf den dritten Platz: "Helfende Hände, stützende Hände, zum Tragen bereit/Liebende Hände - ja, Hände, von Profitfesseln befreit/Deine Hände zum Lindern von Sorgen und Leid/Solche Hände braucht unsere Zeit!" Webers Lohn waren "Gillenfelder Groschen", die neue Währung zur 1000-Jahr-Feier des Dorfes 2016. bb