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Gemeinsame Einsatz-Zentrale

Gemeinsame Einsatz-Zentrale

Strahlender Sonnenschein, strahlende Wehrleute und ein Segen fürs neue Domizil: Das mit rund 300 000 Euro und viel Eigenleistung gebaute Feuerwehrhaus der Wehr in Dreis-Brück ist nun offiziell eingeweiht worden.

Dreis-Brück. Lange haben sie nebeneinander existiert, inzwischen sind sie eine Einheit und haben sogar seit geraumer Zeit ein neues Domizil: Für die Feuerwehr Dreis-Brück gab es am Wochenende einen Grund zum Feiern.

Jetzt, nachdem auch die letzten Arbeiten an der Außenlage vollbracht waren, wurde bei strahlendem Sonnenschein das neue schmucke Feuerwehrhaus in der Mitte der beiden Ortsteile eingeweiht.

3100 ehrenamtliche Arbeitsstunden



Zuvor hatten die Wehrleute kräftig mitangepackt. Insgesamt wurden 3100 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Das stellte auch Werner Klöckner, Bürgermeister und Chef der Feuerwehren der Verbandsgemeinde (VG) Daun, heraus. Er sagte: "Viele Kameraden haben an fast jedem Wochenende Hand angelegt und sich in großem Maße an der Errichtung des neuen Feuerwehrhauses beteiligt. Dafür gebührt ihnen ebenso wie ihren Frauen und Freundinnen Dank und Anerkennung."

Auch Helmut Neumann, Wehrführer der Truppe, die sich vor zwei Jahren aus der Stützpunktfeuerwehr Dreis und der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Brück zusammengeschlossen hat, war voll des Lobes. Er sagte: "Die gemeinsame Arbeit von Dreisern und Brückern an dem neuen Gebäude hat unsere noch junge gemeinsame Wehr stark zusammenwachsen lassen." Ein Zeichen dafür sei auch die Jugendfeuerwehr, die am 19. März gegründet wurde und nun bereits 21 Mitglieder hat. Neumann: "Alleine hätte das keine der beiden Wehren geschafft."

Die Baukosten des neuen Feuerwehrdomizils lagen etwas über 300 000 Euro. Hinzu kommt die Eigenleistung im Wert von rund 40 000 Euro. Veranschlagt waren knapp 380 000 Euro. Neben dem Land (116 000 Euro) hat auch der Kreis einen Zuschuss (38 000) geleistet - für einen Stellplatz für ein Fahrzeug des Gefahrstoffzugs des Kreises.

Mit der dezentralen Verteilung von Spezialfahrzeugen soll erreicht werden, dass die Einsatzkräfte bei einem Unfall schneller am Einsatzort sind. Darüber hinaus hat die Ortsgemeinde Dreis-Brück 28 000 Euro für die beiden alten Feuerwehrhäuser in den beiden Ortsteilen bezahlt. Die restlichen 149 000 Euro gehen zulasten der Verbandsgemeinde.

Das eingeschossige Bauwerk hat eine Nutzfläche von knapp 230 Quadratmetern. Neben den drei Stellplätzen für Fahrzeuge gibt es einen rund 50 Quadratmeter großen Unterrichtsraum sowie Umkleideräume, Sanitäranlagen und eine kleine Werkstatt.

Entstanden ist ein, wie Bauleiter Harald Hornung von der Bauabteilung des Rathauses in Daun sagte, "moderner, Zweckbau" in Form einer Stahlhalle mit wärmegedämmten Fertigteilwänden und einer Verkleidung aus überwiegend rotem Aluminiumblech.

Ein echter Hingucker. Oder, wie Ortsbürgermeister Michael Jax es ausdrückte, "ein tolles Gebäude in der Mitte der beiden Ortsteile, auf das wir stolz sind".