Gerolstein begrüßt neues Jahr mit Kanonen

Gerolstein begrüßt neues Jahr mit Kanonen

Es ist schon Tradition in Gerolstein, das Salutschießen der Stadtsoldaten zum Neujahr vom Löwenburgfelsen aus. Auch diesmal kamen wieder viele Gäste zu dem beeindruckenden Schauspiel hoch über der Brunnenstadt.

Gerolstein. Das neue Jahr ist da, und viele Erwartungen und Hoffnungen der Menschen knüpfen sich an 2014. "Ich blicke positiv ins neue Jahr", sagte Gerolsteins Stadtbürgermeister Bernd May. Der Start ins neue Jahr wird in Gerolstein immer mit einer besonderen Zeremonie gefeiert und das an exponierter Stelle. Hoch über der Stadt auf dem Löwenburgfelsen haben die Gerolsteiner Stadtsoldaten ihre vier Kanonen postiert und knallten zusätzlich mit Handböllern noch das neue Jahr an - das schallte ganz schön durch das Gerolsteiner Tal.
Zum sechsten Mal wurde das Salutschießen nun veranstaltet. "Tradition ist immer gut", sagte Mittelalterfan Hans Jansen aus Oos, "solange sie nicht ins Lächerliche gezogen wird. Ich finde das Salutschießen hier in Gerolstein gut."
Zusätzlich führten Anita Niesen als Gräfin Katharina und Wolfgang Bonefas als "Hochwürden" einen Akt aus der alten Gerolsteiner Rittersage "Der Speerwurf" auf. Auch diesmal waren wieder viele Bürger mit der Eifelvereins-Wandergruppe Gerolstein mehr als vier Kilometer zum Felsen gewandert, und auch nur zum Dabeisein waren viele Bürger gekommen, um das Schauspiel des Salutschießens zu erleben.
Das Mittagsläuten der Gerolsteiner Kirchen war das Startsignal für die Kanoniere um Klaus Wollwert und dann wurde es in der Brunnenstadt richtig laut. Jeweils im Wechsel mit Bläsern wurden die gewaltigen Kanonen in vier Größen abgefeuert. Da hieß es, sich die Ohren zuzuhalten. Aber schön war es schon.

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