Justiz Verwirrung im Vergewaltigungsprozess – Zeugen machen teils gegensätzliche Aussagen

Gerolstein/Daun · Die nächsten Verhandlungstage im Verfahren um einen Mann aus der Eifel: Erneut sind mehrere Zeugen vernommen worden, die zur Klärung des Geschehens beitragen sollten. Drei Stellungnahmen haben aber stattdessen zu weiteren Unklarheiten geführt.

 Viele Akten, viele Termine, viele Zeugen: Die Verhandlung um einen Angeklagten aus der Eifel beschäftigt das Landgericht Trier bereits seit Januar (Symbolbild).

Viele Akten, viele Termine, viele Zeugen: Die Verhandlung um einen Angeklagten aus der Eifel beschäftigt das Landgericht Trier bereits seit Januar (Symbolbild).

Foto: dpa/Friso Gentsch

Der eine Zeuge ist krank, der andere hat den Tag verwechselt,  einer ist nicht aufzufinden. Im Prozess um mutmaßliche Vergewaltigung, Körperverletzung, Bedrohung, Raub und Drogendelikte in Gerolstein, Daun und Bad Kreuznach ist es, wie der Richter sagt, fast schon symptomatisch, dass kein Tag so abläuft wie geplant. Dennoch äußerten sich am Dienstag und Mittwoch insgesamt zwölf Menschen vor Gericht.