GeROLSTEIN

Ende gut, alles gut: Zum Jahresende sind dann doch noch die Verträge für den neuen Bürgerbrunnen auf dem Rondellvorplatz unterzeichnet und die Aufträge erteilt worden. Dafür hat es aber lange gebraucht.

Zuvor hatte es unzählige Debatten, Vorwürfe, Unstimmigkeiten und sogar ein TV-Forum gegeben.
Nachdem ein Jahr zuvor der Gerolsteiner Stadtrat dem Votum von mehr als 1000 Bürgern gefolgt ist und sich dafür ausgesprochen hat, dass der Bürgerbrunnen von Martin Schambach auf dem Rondellvorplatz errichtet wird, ist erst einmal nichts passiert.
Erst nachdem mehrere Stadtratsfraktionen Stadtbürgermeister Bernd May deswegen kritisiert und dazu aufgefordert haben, die gefassten Beschlüsse umzusetzen, wurde der Brunnenbau auf den Weg gebracht. Investiert werden gut 65 000 Euro plus Folgekosten.
Die Künstler Martin Schambach und Ulrich Henn, dessen Mutter-Kind-Skulptur in das neue Bauwerk eingebunden wird, freut das besonders. Das Bild zeigt Martin Schambach (links), der Ulrich Henn sein Bürgerbrunnen-Modell erklärt.
Darin soll auch Henns Mutter-mit-Kind-Skulptur (rechts hinten am Brunnenmodell) integriert werden, damit Pitter, der Zeitungsleser, künftig nicht mehr so einsam ist
(mh)/TV-Foto: Archiv/Mario Hübner