Gerolsteiner Naturkundemuseum: Leiter wird ab 2013 Betreiber

Gerolsteiner Naturkundemuseum: Leiter wird ab 2013 Betreiber

Das frisch renovierte Gerolsteiner Naturkundemuseum bekommt ein neues Konzept: Der Geologe Dr. Peter Bitschene, Leiter des Museums und des Geo-Parks Vulkaneifel, wird ab 2013 auch Betreiber der Einrichtung.

Gerolstein. Bei strahlendem Sonnenschein haben Vertreter der Stadt Gerolstein und der Touristik und Wirtschaftsförderung (TW) Gerolsteiner Land das 25-jährige Bestehen des Naturkundemuseums gefeiert. Die Stadt hat das Museumsgebäude und die Nebenanlagen in den vergangenen Jahren komplett renovieren lassen. Im selben Zeitraum wurden auch die Löwenburg und der dazugehörige Wasserturm revitalisiert und bilden nunmehr ein Ensemble, das auch den Kern der Stadt, den "Flecken" aufwertet.
In seiner Festrede hob Stadtbürgermeister Bernd May die Bedeutung des Museums hervor. Er gab bekannt, dass die Stadt Gerolstein den Betrieb des Museums ab 2013 im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft in die Hände des Geologen Dr. Peter Bitschene legen wird, der das Museums derzeit als Mitarbeiter der TW Gerolsteiner Land leitet.
David Langner, Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, betonte, dass die Landesregierung auch weiterhin innovative und das Zusammenleben in der Eifel unterstützende Projekte nach Kräften fördern wird. Er übermittelte den Dank der Landesregierung an die Stadt Gerolstein und die Museumsleitung für die bisher geleistete Museumsarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für einen erfolgreichen Start der öffentlich-privaten-Partnerschaft.
Erdgeschichtliches Erbe


Bitschene dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und machte dann auf die inneren Werte des Museums aufmerksam. Das Naturkundemuseum in Gerolstein war das erste Geo-Museum der Region. Als Bewahrer des erdgeschichtlichen Erbes der Region, als außerschulischer und außeruniversitärer Lehr- und Lernort, und vor allem als geotouristische Erlebnis- und Bildungsstation am Eifelsteig sei das Naturkundemuseum auch heute noch von großer Bedeutung für die Stadt Gerolstein, das Gerolsteiner Land und die Vulkaneifel. red