Gerolsteins Bürgermeister Böffgen kommt nicht in die Planungsgemeinschaft

Wahlen : Böffgen kommt nicht in die Planungsgemeinschaft

Gerolsteiner Ratsfraktionen stimmen nicht für ihren parteilosen Bürgermeister.

Von Mario Hübner

Hans Peter Böffgen (parteilos), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein, wird nicht der Planungsgemeinschaft Region Trier angehören. Also dem Gremium, das unter anderem über ein solch wichtiges Thema wie den Gesteinsabbau in der Vulkaneifel entscheidet. Keine der Parteien hat den parteilosen Bürgermeister als Vertreter vorgeschlagen. Vielmehr haben die Parteien eigene Kandidaten benannt: die CDU Hans-Jakob Meyer, die SPD Ewald Hansen, die FWG Johannes Pinn – sowie als Stellvertreter Helmut Michels (CDU) und Resi Schmitz (Grüne). Der Beschluss fiel einstimmig (bei zwei Enthaltungen) aus.

Letztlich entscheidet der Kreistag in der seiner Sitzung am kommenden Montag darüber, wer aus dem Kreis Vulkaneifel entsandt wird. Die CDU darf nach dem Ausgang der Kommunalwahl dabei drei Vertreter entsenden, SPD, Grüne und FWG jeweils einen – sowie jeweils genauso viele Stellvertreter. Dabei muss mindestens die Hälfte der nominierten aus den drei Verbandsgemeinden des Kreises (Gerolstein, Daun, Kelberg) stammen.

Bislang war es üblich, dass die jeweiligen Bürgermeister der Verbandsgemeinden der Planungsgemeinschaft angehörten. Nach der Kommunalwahl setzt sich diese – ebenso wie die Räte in den Gemeinden, Städten und Kreisen – neu zusammen. Vertreter aller Landkreise der Region TrierRegionalvertretung der Planungsgemeinschaft zusammen. Die konstituierende Sitzung der Planungsgemeinschaft ist für den 16. Oktober vorgesehen.

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