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Gesetzeswidrige Monsterjagd: „Pokemon-Go“-Spieler dringt in Adler- und Wolfspark Pelm ein

Gesetzeswidrige Monsterjagd: „Pokemon-Go“-Spieler dringt in Adler- und Wolfspark Pelm ein

Weil er ein wildes Pokémon fangen wollte, ist laut Polizei ein bisher unbekannter Spieler widerrechtlich in das Gelände des dortigen Adler- und Wolfsparks eingedrungen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Im Adler- und Wolfspark ist nach Polizeiangaben ein bisher noch unbekannter Täter zwischen dem 12. Juli, 20 Uhr, und dem 13. Juli, 6 Uhr, eingedrungen. Er soll das derzeit aktuelle Spiel "Pokemon-Go" gespielt haben und wollte eines der Monster bekämpfen.

Bei diesem sogenannten Augmented-Reality-Spiel (computerunterstützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung) kann man den Gegner erst bekämpfen, wenn man sich mit seinem Smartphone auch in der Nähe befindet. Man spielt nicht mehr in einer virtuellen Welt, sondern macht die Umgebung zum Ort des Spielgeschehens. Markante Orte sind natürlich bei den Spielern sehr beliebt.

Offensichtlich hat man im Park zwei Pokemon installiert, welche bekämpft werden müssen. Spieltechnisch muss man sich diesem "wilden Pokemon" bis auf 10 Meter nähern, um es zu fangen. Dazu kletterten die Spieler über die Umzäunung und betraten widerrechtlich das Gelände.

Ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs wurde eingeleitet.

Hinweise zur Tat oder möglichen Tätern werden an die Polizeiwache Gerolstein unter 06591/95260 oder die Polizeiinspektion Daun unter Telefon 06592/96260 erbeten.