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Gesundschreibung nach Quarantäne nicht notwendig

Kreisgesundheitsamt Eifel-Prüm : Gesundschreibung nach Quarantäne nicht notwendig

Die Verwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm weisst darauf hin, dass zwar viele Arbeitgeber eine Gesundschreibung zum Schutz ihres Betriebes von Mitarbeitern verlangen, die sich in zweiwöchiger

Quarantäne aufgehalten haben, dies jedoch nur schwer umsetzbar und nicht erforderlich sei.

Wie das Kreisgesundheitsamt und die Kreisärzteschaft betonen, sei nach Richtlinie des Robert-Koch-Instituts vorgesehen, dass ein Betroffener mit leichtem Krankheitsverlauf und ohne vorherigen Krankenhausaufenthalt aus der häuslichen Isolierung entlassen werden darf, wenn in den letzten 48 Stunden seiner Quarantäne keine Symptome feststellbar und nicht aufgetreten seien. Wurde die Person zuvor mit schwerem Krankheitsverlauf im Krankenhaus behandelt, dürfe die Quarantäne 14 Tage nach der Krankenhausentlassung beendet werden. Nach neuen Vorgaben stellten Mitarbeiter in medizinischen Berufen sowie aus der Lebensmittelindustrie eine Ausnahme dar. Hier seien zwei negative Abstriche zur Beendigung der Quarantäne nötig. Im Einzelfall, insbesondere bei Risikopatienten, könne jeder Arzt selbst die Notwendigkeit zu weiteren medizinischen Maßnahmen bestimmen. Werde die häusliche Isolation beendet, könne das soziale Leben inklusive der Gang zur Arbeit wieder aufgenommen werden. Wichtig sei dabei, dass alle Vorgaben zu Hygieneverhalten und Kontaktbeschränkung eingehalten würden.