Gewerbepark am Nürburgring wird größer - Verbandsgemeinderat Kelberg stimmt der Erweiterung um Flächen in Drees zu

Gewerbepark am Nürburgring wird größer - Verbandsgemeinderat Kelberg stimmt der Erweiterung um Flächen in Drees zu

Die Flächen des "Gewerbeparks am Nürburgring" sind ausgeschöpft, doch besteht weiterhin Nachfrage von Betrieben mit Bezug zum Motorsport. In seiner Zuständigkeit für den Flächennutzungsplan hat der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg der Erweiterung um Flächen, die im Bereich von Drees liegen, zugestimmt.

Kelberg/Drees. Natürlich hatte man einst gehofft, dass ein Gewerbegebiet, direkt an der berühmten Rennstrecke gelegen, auch die eine oder andere bekannte Marke in die Eifel würde locken können. Eine Hoffnung, die sich erfüllt hat, denn weltberühmte Autofirmen wie Jaguar und Aston haben sich am Nürburgring niedergelassen. 25 Betriebe haben sich mittlerweile auf den 20 Hektar des "Gewerbeparks am Nürburgring" angesiedelt. Alle haben - das ist eine Bedingung für eine Ansiedlung - einen Bezug zum Motorsport. Insgesamt werden dort 350 Menschen beschäftigt. Grund und Boden liegen auf Flächen von Drees, Herresbach und Meuspath. Die drei Ortsgemeinden aus den Landkreisen Vulkaneifel, Mayen-Koblenz und Ahrweiler bilden gemeinsam den Zweckverband "Gewerbepark am Nürburgring". Der erste Spatenstich war 1998, der Start war zäh (der Trierische Volksfreund berichtete), dann brummte es, nun ist das Areal komplett belegt. Um weiteren Nachfragen gerecht zu werden, muss das Gebiet erweitert werden.
Zur Arrondierung eignet sich eine 2,3 Hektar große Fläche, die im Bereich der Ortsgemeinde Drees liegt. Und da die Flächennutzungsplanung in der Zuständigkeit der VG Kelberg liegt, hatte der Rat in seiner jüngsten Sitzung darüber zu entscheiden. Die Mitglieder waren einstimmig für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Kosten für die Erweiterung entstehen der VG Kelberg nicht; sie werden vom Zweckverband getragen.